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Ausstellung ›Eis - Zeit - Raum‹ von Lutz Fritsch

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Foto und Zeichnung: Lutz Fritsch, Antarktis, 2005

Die Akademie freut sich die Ausstellung ›Eis - Zeit - Raum‹ von Lutz Fritsch im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2016*17 präsentieren zu können. Ausgestellt werden Arbeiten aus der Arktis und Antarktis, die Fritsch bei Expeditionen mit Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) anfertigte. Dort studierte der Künstler den Naturraum und die Eisverhältnisse mit Zeichenstift und Fotokamera.

»Mich faszinierte die Weite, die Maßstabslosigkeit des Naturraums, die Ästhetik der dem Eis innewohnenden Kräfte sowie der Kontrast zwischen der Zivilisations-Geschwindigkeit und der Langsamkeit und scheinbaren Raum-Zeitlosigkeit dieses Naturraums am Ende der Welt«, so Fritsch.

Lutz Fritsch nahm als erster Künstler 1994/95 zusammen mit Wissenschaftlern des AWI an einer Expedition in die Antarktis teil. Um den Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft fortzusetzen, entwickelte Lutz Fritsch schon 1995 die Idee für die ortsbezogene Skulptur ›Bibliothek im Eis‹, welche 2005 realisiert werden konnte: Künstler und Wissenschaftler aller Disziplinen stiften auf Bitte von Lutz Fritsch ein Buch, von dem sie glauben, dass die im ewigen Eis Überwinternden es gelesen haben sollten.

Lutz Fritsch wurde 1955 in Köln geboren. Er studierte an der Kunstakademie Düsseldorf, Abt. Münster. Neben verschiedenen Stipendien hat er einen Lehrauftrag sowie eine Gastdozentur an der Kunstakademie Münster wahrgenommen. Fritsch ist bekannt für seine ortsspezifischen Großskulpturen »Rheinorange« (1992) an der Rhein-Ruhr-Mündung in Duisburg, die »Bibliothek im Eis« (2005) in der Antarktis oder seine zweiteilige Skulptur »Standortmitte« (2008) an Anfang und Ende der Autobahn zwischen Köln und Bonn.

Öffnungszeiten:

18. August bis 11. November

MoDo 9-16 
Fr 913 Uhr

Eintritt frei