Representation of the signs of the last 15 days before the Last Judgement - St. Jerome. Oberwesel-Liebfrauen. Photograph: Thomas G. Tempel_Akademie der Wissenschaften Mainz/ Inscription Commission.

As part of the inscription project supported by the German Academies of Sciences and the Austrian Academy of Sciences, the Mainz office records and edits the post-Roman inscriptions of the federal states of Hesse, Rhineland-Palatinate and Saarland up to the 17th century. The aim is to compile a complete collection, edition and commentary of preserved and transcribed inscription texts.

The commentaries on each individual inscription and the summary of complex findings in the introductions and registers of the edition volumes reveal the significance of a collection of inscriptions for various disciplines of historical sciences and its auxiliary sciences, philology, art history and theology. The text edition, which is illustrated with numerous images, is therefore accompanied by descriptions, translations and explanations of the appearance of the inscription carrier and its origin, the monumental inscription, the people involved, the dating and specific text content.

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Die Deutschen Inschriften, Akademiezentrum für Mittelalter und Frühe Neuzeit
Uferstraße 31
55116 Mainz
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(06131) 577-291
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Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz
Geschwister-Scholl-Str. 2
55131 Mainz

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Die Deutschen Inschriften

hg. von den Akademien der Wissenschaften in Düsseldorf, Göttingen, Heidelberg, Leipzig, Mainz, München und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien.

erscheinen im
Dr. Ludwig Reichert-Verlag
Tauernstr. 11
D-65199 Wiesbaden
Telefon: 0611 / 461841
 

Die Bände der Mainzer Reihe

Bd. 23| Die Inschriften der Stadt Oppenheim, gesammelt und bearbeitet von Sigrid Düll. Wiesbaden 1984.

Bd. 29 |Die Inschriften der Stadt Worms, gesammelt und bearbeitet von Rüdiger Fuchs. Wiesbaden 1991. (Online-Version)

Bd. 34| Die Inschriften des Landkreises Bad Kreuznach, gesammelt und bearbeitet von Eberhard J. Nikitsch. Wiesbaden 1993. (Online-Version)

Bd. 38| Die Inschriften des Landkreises Bergstraße, gesammelt und bearbeitet von Sebastian Scholz. Wiesbaden 1994. (Online-Version)

Bd. 43| Die Inschriften des Rheingau-Taunus-Kreises, gesammelt und bearbeitet von Yvonne Monsees. Wiesbaden 1997. (Online-Version)

Bd. 49| Die Inschriften der Stadt Darmstadt und der Landkreise Darmstadt-Dieburg und Groß-Gerau, gesammelt und bearbeitet von Sebastian Scholz. Wiesbaden 1999. (Online-Version)

Bd. 51| Die Inschriften der Stadt Wiesbaden, gesammelt und bearbeitet von Yvonne Monsees unter Mitarbeit von Rüdiger Fuchs. Wiesbaden 2000. (Online-Version)

Bd. 60| Die Inschriften des Rhein-Hunsrück-Kreises I (Boppard, Oberwesel, St. Goar), gesammelt und bearbeitet von Eberhard J. Nikitsch. Wiesbaden 2004.  (Online-Version)

Bd. 63| Die Inschriften des Odenwaldkreises, gesammelt und bearbeitet von Sebastian Scholz. Wiesbaden 2005. (Online-Version)

Bd. 70| Die Inschriften der Stadt Trier I (bis 1500), gesammelt und bearbeitet von Rüdiger Fuchs. Wiesbaden 2006.

Bd. 71| Die Inschriften der Stadt Trier II (1501 bis 1674), gesammelt und bearbeitet von Rüdiger Fuchs. Wiesbaden 2012.

Bd. 79| Die Inschriften des Rhein-Hunsrück-Kreises II (ehem. Lkrs. Simmern und westlicher Teils des ehem. Lkrs. St. Goar), gesammelt und bearbeitet von Eberhard J. Nikitsch. Wiesbaden 2010. (Online-Version)

Bd. 87| Die Inschriften des Werra-Meisner-Kreises I / Altkreis Witzenhausen, gesammelt und bearbeitet von Edgar Siedschlag, unter Mitarbeit von Rüdiger Fuchs. Wiesbaden 2017. (Online-Version)

Bd. 91| Die Inschriften des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, gesammelt und bearbeitet von Sebastian Scholz und Rüdiger Fuchs. Wiesbaden 2015. (Online-Version)

Bd. 97| Die Inschriften des Hochtaunus-Kreises und des Main-Taunus-Kreises. Gesammelt und Bearbeitet von Yvonne Monsees und Rüdiger Fuchs. Wiesbaden 2019.

Bd. 111| Die Inschriften des Landkreises Mayen-Koblenz 1. Ehem. Landkreis Koblenz mit Andernach. Gesammelt und bearbeitet von Eberhard J. Nikitsch. Wiesbaden 2021.

Bd. 121| Die Inschriften der Elisabethkirche in Marburg. Gesammelt und bearbeitet von Julia Noll, unter Mitarbeit von Eva-Maria Dickhaut. Wiesbaden 2025.

Außerhalb der Reihe „Die deutschen Inschriften“ erschienene Publikationen der Mainzer Arbeitsstelle

Kern, Susanne: Steinernes Mosaik des Todes. Die Inschriften des Stiftes St. Stephan in Mainz. Regensburg 2007.

Die Inschriften der "Deutschen Nationalkirche" Santa Maria dell´Anima in Rom. Teil 1 vom Mittelalter bis 1559. Gesammelt und bearbeitet von Eberhard J. Nikitsch. Rom 2012. (Online-Version)

Inschriften zwischen Realität und Fiktion. Vom Umgang mit vergangenen Formen und Ideen. Beiträge zur 12. Internationalen Fachtagung für Epigraphik vom 5. bis 8. Mai 2010 in Mainz. Hg. von Rüdiger Fuchs und Michael Oberweis. Wiesbaden 2021.

Vulpes annosa non capitur. Festschrift für Rüdiger Fuchs zum 70. Geburtstag. Hg. von Susanne Kern und Michael Oberweis. Archiv für Epigraphik 5,2 (2025).


Mainzer Inschriften

Die Inschriften des Mainzer Doms und des Dom- und Diözesanmuseums von 800 bis 1350. Auf der Grundlage der Vorarbeiten von Rüdiger Fuchs und Britta Hedtke bearbeitet von Susanne Kern (Mainzer Inschriften, Heft 1). Wiesbaden 2010. (Online-Version)

Die Inschriften des Mainzer Doms und des Dom- und Diözesanmuseums von der Mitte des 14. Jahrhunderts bis 1434. Auf der Grundlage der Vorarbeiten von Rüdiger Fuchs und Britta Hedtke bearbeitet von Susanne Kern (Mainzer Inschriften, Heft 2). Wiesbaden 2016.

Die Inschriften des Mainzer Doms und des Dom- und Diözesanmuseums von 1435 bis 1508. Bearbeitet von Susanne Kern auf der Grundlage der Vorarbeiten von Rüdiger Fuchs und Christian König (Mainzer Inschriften, Heft 3). Wiesbaden 2018.

Die Inschriften des Mainzer Doms und des Dom- und Diözesanmuseums von 1509 bis 1626. Bearbeitet von Susanne Kern unter Mitarbeit von Eberhard J. Nikitsch und Michael Oberweis (Mainzer Inschriften, Heft 4). Wiesbaden 2018.


Inschriften Mittelrhein-Hunsrück

Das Gebiet des Mittelrheins und des Hunsrück weist einen hohen Bestand an Denkmälern auf, die nicht im öffentlichen Bewusstsein vertreten sind. Inschriften sind hierbei ein wichtiger Bestandteil der Denkmäler. Allerdings sind diese Inschriften oftmals nur schwer für die Öffentlichkeit einsehbar oder lesbar.
Das Projekt Inschriften Mittelrhein-Hunsrück, das von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur und vom Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V. getragen wird, setzt sich daher zum Ziel, die Inschriften des Mittelrhein- und Hunsrückraumes so zu präsentieren, dass sie für eine breite Bevölkerung gut zugänglich und lesbar werden. Dabei liegt derzeit vor allem ein Augenmerk auf die Städte und Gebiete: Bacharach, Boppard, St. Goar, Oberwesel, Simmern, Kirchberg, Gemünden und Kastellaun.

Folgende Hefte sind erschienen:

Die Inschriften der katholischen Pfarrkirche Unserer Lieben Frau in Oberwesel. Bearb. von Sabrina Müller. Mainz 2008.

Die Inschriften der katholischen Pfarrkirche St. Martin in Oberwesel. Bearb. von Sabrina Müller. Mainz 2008. (Online-Version)

Die Inschriften der katholischen Pfarrkirche St. Bartholomäus in Boppard-Hirzenach. Bearb. von Sabrina Müller. Mainz 2008.

Die Inschriften der katholischen Pfarrkirche St. Severus in Boppard. Bearb. von Susanne Kern. Mainz 2008. (Online-Version)

Die Inschriften der ehemaligen Karmeliter-Klosterkirche in Boppard. Bearb. von Susanne Kern. Mainz 2008. (Online-Version)

Die Inschriften der evangelischen Stiftskirche St. Goar. Bearb. von Susanne Kern. Mainz 2008. (Online-Version)

Die Inschriften der evangelischen Pfarrkirche St. Peter in Bacharach. Bearb. von Susanne Kern. Mainz 2008. (Online-Version)

Die Inschriften der katholischen Pfarrkirche St. Christophorus in Ravengiersburg. Bearb. von Susanne Kern. Mainz 2008. (Online-Version)

Die Inschriften der evangelischen Pfarrkirche in Gemünden. Bearb. von Susanne Kern. Mainz 2008. (Online-Version)

Die Inschriften der katholischen Pfarrkirche St. Michael in Kirchberg. Bearb. von Susanne Kern. Mainz 2008. (Online-Version)

Die Inschriften der evangelischen Pfarrkirche in Kastellaun. Bearb. von Susanne Kern. Mainz 2008. (Online-Version)

Die Inschriften der evangelischen Stephanskirche in Simmern. Bearb. von Susanne Kern. Mainz 2008. (Online-Version)

Unter der Ägide der Heidelberger Akademie der Wissenschaften erschienen

Bd. 2 | Die Inschriften der Stadt Mainz, gesammelt und bearbeitet von Fritz V. Arens aufgrund der Vorarbeiten von Konrad F. Bauer. Stuttgart 1958. - vergriffen

Bd. 14| Die Inschriften der Stadt Fritzlar, gesammelt und bearbeitet von Theodor Niederquell. München 1974.

Inschriften

Inschriften sind historische Quellen ersten Ranges. Dies gilt nicht nur für eine an anderen Quellen arme Zeit wie die griechische und römische Antike, deren Inschriften seit dem 19. Jahrhundert in umfangreichen Corpus-Werken ediert werden, sondern auch für das Mittelalter und die frühe Neuzeit. Für diese Periode bieten die auf dauerhaftem Material wie Stein, Holz, Metall, Textilien, Leder und Glas angebrachten Inschriften eine wesentliche Ergänzung der handschriftlichen und gedruckten Überlieferung. Von diesen Quellen unterscheidet sich die Mehrzahl der Inschriften durch einen höheren Grad an Öffentlichkeit, die die Konzeption und Ausführung der Texte bestimmt hat. Die gilt beispielsweise für Inschriften auf Grabdenkmälern, Bauinschriften an öffentlichen Gebäuden, Inschriften an Bürgerhäusern, Stiftungsinschriften auf Gegenständen der Kirchenausstattung sowie für Beischriften zu bildlichen Darstellungen.

Vor mehr als 60 Jahren begannen die wissenschaftlichen Akademien in Deutschland und Österreich mit der Sammlung und Edition der lateinischen und deutschen Inschriften des Mittelalters und der frühen Neuzeit bis zum Jahr 1650. Erträge dieser Forschungen werden in der von den Akademien herausgegebenen Reihe "Die Deutschen Inschriften" (DI) publiziert. Einige dieser Inschriftenkataloge sind einsehbar unter www.inschriften.net

Im Mittelpunkt dieser wissenschaftlichen Edition steht die genaue Wiedergabe der zum Teil schwer zu entziffernden Texte unter Auflösung der Abkürzungen. Damit verbunden ist die Dokumentation der kunstgeschichtlich oftmals bedeutenden Inschriftenträger. Knappe Beschreibung der Objekte, die auch die darauf angebrachten Wappen einbeziehen, ergänzen die reine Textedition und vermitteln den zum Verständnis notwendigen Zusammenhang zwischen Text, Inschriftenträger und Standort. Publiziert werden nicht nur die im Original erhaltenen Inschriften, sondern auch solche, die nur noch aus Abschriften, Nachzeichnungen oder Fotografien bekannt sind. Lateinische und andere fremdsprachige Texte sowie einzelne deutsche Texte älterer Sprachstufen werden übersetzt. Im anschließenden Kommentar werden gegebenenfalls verschiedene die Inschrift oder den Inschriftenträger betreffende Fragen erörtert.

Die Einleitung jedes Bandes erschließt dem Benutzer die Inschriften aus unterschiedlichen Perspektiven: Sie bindet die epigraphischen Denkmäler in die Geschichte des betreffenden Raumes ein, charakterisiert den Bestand und gibt eine zusammenfassende Auswertung der Beobachtungen zur Inschriften-Paläographie. Ausgewählte Abbildungen ergänzen Edition und Kommentar. Zahlreiche Register, die nach verschiedenen Gesichtspunkten angelegt sind, machen das edierte Material für historische, kunsthistorische, philologische, theologische und volkskundliche Forschungen verfügbar.

Durch die Edition der Inschriften wird reichhaltiges Quellenmaterial für unterschiedliche historische Fragestellungen bereitgestellt. Die einzelnen Texte, insbesondere die Grabinschriften, überliefern eine große Zahl von personengeschichtlichen und für die Regional- und Landesgeschichte wertvollen Daten. Insgesamt spiegeln die inschriftlichen Quellen vielfältige frömmigkeits- und geistesgeschichtliche Prozesse. Dazu gehören z.B. die im Laufe der Jahrhunderte sich wandelnden Vorstellungen von Tod, Jenseits und Auferstehung in den Grabinschriften, die Entwicklung der Volkssprache zu einem auch für repräsentative Zwecke geeigneten Ausdrucksmittel neben dem Latein sowie die Verdrängung mundartlicher durch schriftsprachige Formen.

Zahlreiche Inschriften erlauben aufgrund ihres Inhalts eine Datierung der Objekte, auf denen sie angebracht sind. Eine wesentliche Aufgabe dieser Reihe ist ferner die Bereitstellung von Material für eine Inschriften-Paläographie und Epigraphik des Mittelalters und der frühen Neuzeit, mit deren Hilfe Datierungen anhand der Buchstabenformen vorgenommen werden können. Damit lassen sich vielfach zeitlich sonst nicht näher bestimmbare Stücke einordnen und die von der Kunstgeschichte vorgenommenen stilkritischen Datierungen der Objekte erhärten oder ergänzen.

In der gegenwärtigen Zeit ist die Erfassung der Inschriften noch aus einem anderen Grund besonders dringlich geworden: Die oft im Freien befindlichen Denkmäler aus Stein, Metall und Holz sind in weit stärkerem Maße schädigenden Umwelteinflüssen ausgesetzt als man gemeinhin annimmt. Beispielsweise greift der saure Regen die Steine chemisch an, so daß die Oberfläche abbröckelt und damit die Inschriften beschädigt oder gar völlig zerstört werden. Paradoxerweise muß nun der vergängliche Beschreibstoff Papier bewahren, was einst auf vermeintlich dauerhaften Materialien für ewige Zeiten angebracht worden war.

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