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Dr. phil. Timo Ibsen

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Curriculum Vitae

Timo Ibsen verantwortet als wissenschaftlicher Mitarbeiter den Aufgabenbereich ›Die Siedlungsforschung‹ (Modul 3). Er beschäftigt sich mit Fragen zur Siedlungsentwicklung der vor- und nachchristlichen Eisenzeit, wobei den ca. 450 Burgwällen im ehemaligen Ostpreußen eine zentrale Rolle zukommt. Sie werden durch eine neu entwickelte Methodenkombination mittels Bohrungen untersucht und datiert und auf der Basis der archäologischen Fundstellenlandschaft interpretiert.

Timo Ibsen studierte Vor- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie und Bodenkunde an den Universitäten Bonn und Kiel. Von 2003 an leitete er Ausgrabungen im ehemaligen Ostpreußen, u. a. an den Fundorten Groß Ottenhagen/Berëzovka und Wiskiauten/Mochovoe im heutigen Kaliningrader Gebiet. Seit 2005 arbeitete er in Forschungsprojekten am Archäologischen Landesmuseum in Schleswig und seit 2008 am Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie. 2009 erfolgte die Promotion zum Thema ›‘Etwa hier die Siedlung‘ – Der frühmittelalterliche Fundplatz Wiskiauten/Mohovoe im Kaliningrader Gebiet im Lichte alter Dokumente und neuer Forschungen‹. Seit 2012 ist er für das Projekt ›Forschungskontinuität und Kontinuitätsforschung‹ tätig und an der Arbeitsstelle in Schleswig am Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie angebunden.

Forschungsschwerpunkt von Timo Ibsen ist die Archäologie des gesamten ersten nachchristlichen Jahrtausends im Ostseeraum, insbesondere im Kaliningrader Gebiet Russlands.

External References

German National Library: https://d-nb.info/gnd/1015427626