Georg Friedrich Händel, Ausschnitt aus Portrait von Philip Mercier, ca. 1730 (Stiftung Händel-Haus Halle, CC BY-NC-SA 4.0)

Die Hallische Händel-Ausgabe (HHA) ist eine Kritische Gesamtausgabe der Werke Georg Friedrich Händels auf der Grundlage aller bekannten Quellen. Sie soll sowohl der Forschung als auch der Praxis dienen.

Innerhalb der Bände sind die Werke und deren Fassungen nach Möglichkeit chronologisch geordnet. Dem Editorial Board gehören renommierte Händel-Forscher aus Deutschland, Großbritannien und den USA an. Jeder Band enthält ein Vorwort, in dem über Entstehungsgeschichte und Überlieferung des Werkes berichtet wird und aufführungspraktische Fragen erörtert werden.

Die Ausgaben von Vokalwerken enthalten eine wörtliche deutsche und, wenn nötig, eine englische Übersetzung des Gesangstextes.

Seit 1991 enthalten die Bände der Serien I und II jeweils ein Faksimile des für die ersten Aufführungen gedruckten Librettos. Grundsätzlich werden Händels Intentionen so genau wie möglich in moderner Notenschrift wiedergegeben. Hinzufügungen zu Händels Wort- und Notentext sind gekennzeichnet.

Anschrift
Hallische Händel-Ausgabe
c/o Stiftung Händel-Haus
Große Nikolaistraße 5
06108 Halle
Telefon
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(0345) 500 90-236 (Ramer-Wünsche)
(0345) 55-245 02 (Shein)
Fax: (0345) 500 90 235
Träger

Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft e.V., Halle; Präsident: Prof. Dr. Wolfgang Hirschmann

Herausgeber

Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft e.V., Halle; Editionsleiter: Prof. Dr. Wolfgang Hirschmann (Halle) und Prof. Dr. Donald Burrows (Cranfield/UK)

Umfang der Ausgabe

Geplant sind 116 Notenbände mit Kritischen Berichten und Faksi-miles der Libretti bei Opern und Oratorien sowie ca. 10 Bände Supplemente; seit 1955 sind 100 Notenbände mit Kritischen Berichten, 8 Revisionsbände und 6 Bände Supplemente erschienen. (Stand: JB 2025)

Verlag

Bärenreiter-Verlag, Kassel

Aktivitäten

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