Neuerscheinung: Die Glasmalereien von St. Jakob in Rothenburg ob der Tauber

Aktuelles

veröffentlicht am 12. März 2026

Mit dem Band „St. Jakob in Rothenburg ob der Tauber“ ist soeben der 9. Teil der Reihe „Meisterwerke der Glasmalerei“ erschienen. Autor ist Dr. Hartmut Scholz, langjähriger Mitarbeiter des Akademieprojekts „Corpus Vitrearum Medii Aevi“ (CVMA) und ausgewiesener Kenner der mittelalterlichen Glasmalerei. Das Buch widmet sich einem der bedeutendsten Bestände historischer Glasmalerei in Franken: den Fenstern der Rothenburger Stadtkirche St. Jakob. 

Die Stadtkirche St. Jakob bewahrt außergewöhnliche Glasfenster aus dem Mittelalter, die zu den wichtigsten erhaltenen Glasmalereibeständen der Region zählen. Neben den Scheiben aus der Bauzeit der Kirche berücksichtigt der neue Band auch die historistischen Farbfenster mit reformatorischer Thematik und erschließt damit den gesamten heute vor Ort bewahrten Bestand in seiner kunst- und kulturhistorischen Bedeutung. 

Die Reihe „Meisterwerke der Glasmalerei“ richtet sich an einen breiteren Kreis kunsthistorisch Interessierter. Auf der Grundlage aktueller Forschungen des CVMA werden herausragende Denkmäler deutscher Glasmalerei in allgemeinverständlichen Texten und mit zahlreichen Farbabbildungen vorgestellt. Die Bände dienen zugleich als Orientierung vor Ort, da sie sowohl mittelalterliche wie neuzeitliche Glasmalereien eines Ortes einbeziehen. 

Bibliographische Angaben:
Hartmut Scholz: St. Jakob in Rothenburg ob der Tauber, Meisterwerke der Glasmalerei Band 9, Verlag Schnell und Steiner Regensburg, 80 Seiten, Format: 16 x 28 cm, Klappenbroschur, 12,85 Euro,
ISBN 978-3-7954-9010-2

Buchpräsentation:
Vorgestellt wird die Neuerscheinung am Donnerstag, 26. März 2026, um 15:00 Uhr im Ostchor der evangelisch-lutherischen Stadtpfarrkirche St. Jakob in Rothenburg ob der Tauber. Veranstalter sind der Verein Alt-Rothenburg e. V., der Förderverein St. Jakob in Rothenburg ob der Tauber e. V. und der Verlag Schnell & Steiner Regensburg. Die musikalische Umrahmung übernimmt Dekanatskantorin Jasmin Neubauer an der großen Rieger-Orgel. Exemplare des Buches können vor Ort erworben werden.
Bitte melden Sie sich bis zum 18. März 2026 hier an.

Einladungsflyer

Das Akademieprojekt „Corpus Vitrearum Medii Aevi Deutschland (CVMA)“ ist Teil des internationalen „Corpus Vitrearum“, dessen Aufgabe und Ziel es ist, den Gesamtbestand mittelalterlicher, frühneuzeitlicher und moderner Glasmalerei bis ins 20. Jhd. in Europa sowie in den Museen der USA und Kanadas wissenschaftlich zu erschließen. Das „Corpus Vitrearum“ ist heute das international am stärksten vernetzte Forschungsprojekt der Kunstgeschichte und die Glasmalerei die einzige Bildgattung, die bei Abschluss des Vorhabens als Grundlage für jede weitere historische und kunsthistorische Forschung vollständig erfasst vorliegen wird. Der deutsche Beitrag, der sich derzeit auf die Periode bis 1550 erstreckt, wird in zwei Arbeitsstellen in Freiburg und Potsdam erbracht. Sie werden getragen von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz sowie der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.
 

Buchcover