Akademie-Juniorprofessur erreicht ihr Ziel: Matthew Gardner nimmt Ruf auf die W3-Professur für Historische Musikwissenschaft an der HFK Bremen an

Aktuelles

veröffentlicht am 04. Juli 2025

Nach dem erfolgreichen Abschluss seiner Akademie-Juniorprofessur für Musikwissenschaft an der Eberhard Karls Universität Tübingen, in deren Rahmen er von 2017-2025 für die Neue Schubert-Ausgabe tätig war, hat Jun.-Prof. Dr. Matthew Gardner zum 1. April 2025 eine W3-Professur für Historische Musikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Alte Musik an der Hochschule für Künste Bremen angenommen.

Für Prof. Dr. Andrea Rapp, die Präsidentin der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, ist das Ziel der Akademie-Juniorprofessur damit erreicht: »Die Akademie-Juniorprofessur dient herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern dazu, sich fachlich weiterzubilden. Dass die Juniorprofessur für Herrn Gardner nun in eine W3-Professur mündet, ist ein großartiges Beispiel für die Wirksamkeit der Initiative.«

Zur Person:
Matthew Gardner wurde 2007 an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg über ›Handel and Maurice Greene’s Circle at the Apollo Academy: the Music and Intellectual Contexts of Oratorios, Odes and Masques‹ promoviert. Anschließend war er von 2008 bis 2014 als wissenschaftlicher Mitarbeiter beschäftigt, zunächst als Assistent von Prof. Dr. Silke Leopold und anschließend mit eigener Stelle in dem DFG-Projekt ›The Business of Singing in England, 1660–1760‹. Von 2014 bis 2017 war er Arbeitsstellenleiter beim Forschungsprojekt ›OPERA – Spektrum des europäischen Musiktheaters in Einzeleditionen‹ der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, angesiedelt an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, bevor ein Ruf auf eine Akademie-Juniorprofessur an der Eberhard Karls Universität Tübingen im Rahmen der Neuen Schubert-Ausgabe folgte. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören unter anderem Georg Friedrich Händel, Sängerinnen und Sänger und Musik in England 1700–1760, Franz Schubert, sowie Editionsphilologie.

Die Akademie-Juniorprofessur wird im Rahmen der Weiterqualifizierungsinitiative der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften eingerichtet. Ziel ist es, die auf wissenschaftliche Spezialisierung ausgerichtete Qualifikation promovierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in langfristig mit Mitteln des Akademienprogramms geförderten Forschungsprojekten mit der inhaltlich und methodisch breiteren Qualifikation in Forschung und Lehre an einer wissenschaftlichen Hochschule zu verbinden.

Pressemitteilung

© Hochschule für Künste Bremen / Anja Segermann