Tagung des Akademievorhabens Regesta Imperii: Suchst Du noch oder findet sie schon? Künstliche Intelligenz und die Verschiebung historischer Fragestellungen

Veranstaltungsdetails

Zeit
-
Ort
Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz

Die Fragestellungen an die überlieferten Quellen sind für die Arbeit von Historiker:innen essenziell. Sie entstehen nicht zufällig, sondern speisen sich aus der individuellen Expertise, der eigenen Lektürebiographie, dem vorhandenen theoretischen Rüstzeug, der jeweiligen Zeitgebundenheit und vielem mehr. Doch was passiert, wenn Fragestellungen nicht mehr nur von menschlichen Forschenden entwickelt werden, sondern auch aus Mustern hervorgehen, die Künstliche Intelligenz (KI) erkennt? Was passiert, wenn KI Historiker:innen Vorschläge für Fragestellungen auf der Grundlage des ausgewerteten Quellenmaterials macht? Hilft sie, Dinge aufzudecken, die menschlichen Forschenden verborgen geblieben wären? Oder ist sie ein ausführendes Hilfsmittel zur Beantwortung von Fragen, die bereits vorher formuliert wurden? Wer entwickelt im Zeitalter von KI historische Fragestellungen und wie werden sie entwickelt? Darüber möchten wir gemeinsam in Mainz diskutieren.

Organisation:
Christina Abel (Universität des Saarlandes), Andreas Kuczera (THM Gießen) und Miriam Weiss (Universität des Saarlandes)

Wir bitten um Anmeldung (Präsenz- oder Online-Teilnahme) bis zum 15. Januar 2026: https://events.adwmainz.de/KI-hist/

Die Tagung wird durch die Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz gefördert und findet in Kooperation mit der Universität des Saarlandes und der Technischen Hochschule Mittelhessen statt. Die Finanzierung des Forschungsprojekts Regesta Imperii erfolgt im Rahmen des Akademienprogramms der Union der Deutschen Akademien.

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