›Spuren der Vernichtung inmitten der Gegenwart‹- Gespräch zwischen Doron Rabinovici und Lutz Raphael

Links: Doron Rabinovici © Lukas Beck; rechts: Lutz Raphael © privat

Anlässlich des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus sprechen Doron Rabinovici und Lutz Raphael am 26. Januar über das Erinnern und die Rolle, die es heute noch spielt. Die Veranstaltung wird um 18 Uhr online über einen Live-Stream auf dem YouTube-Kanal der Akademie stattfinden.

Taugt noch die alte Parole ›Wehret den Anfängen‹ oder ist sie längst schon überholt? Ist die Erinnerung, die es wachzuhalten gilt, nur die Schrift an der Wand, ein Menetekel der Vergangenheit – oder sucht sie uns bereits heim? Welche Relevanz hat das Gedenken an die Befreiung von Auschwitz für unsere Gegenwart? Diese Fragen erörtern Doron Rabinovici und Lutz Raphael in einem Gespräch und im Live-Chat mit den Zuhörerinnen und Zuhörern.

Doron Rabinovici, 1961 in Tel Aviv geboren, in Wien aufgewachsen, ist Schriftsteller und Historiker. In Österreich hat er immer wieder prominent Position gegen Rassismus und Antisemitismus bezogen. Für sein Werk wurde er zuletzt mit dem Anton-Wildgans-Preis und dem Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln ausgezeichnet.

Lutz Raphael, geboren 1955, ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Trier, Gastprofessuren führten ihn u. a. nach Oxford und Paris. 2013 erhielt er den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der DFG.

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