Das Koblenz-Darmstädter Liebesbriefarchiv wurde mit dem Institutionenpreis des Kulturpreises Deutsche Sprache 2024 ausgezeichnet.

CC-BY-SA Liebesbriefarchiv/Birte C. Gnau-Franké

Der undotierte Institutionenpreis Deutsche Sprache 2024 geht an das Liebesbriefarchiv mit Sitz in Koblenz und Darmstadt. Es hat sich zur Aufgabe gemacht, private und authentische Liebesbotschaften zu archivieren. Dazu zählen nicht nur klassische Liebesbriefe, sondern auch Postkarten, Faxnachrichten und E-Mails bis hin zu Messenger-Nachrichten oder Graffitis.
Damit dokumentiert es die breit gefächerten Möglichkeiten des Deutschen zum Ausdruck von Emotionen und zur Gestaltung enger sozialer Beziehungen. »Uns hat zudem überzeugt, dass es sich hierbei um ein fruchtbares bürgerwissenschaftliches Projekt handelt«, so Klein. 

Bereits seit fast drei Jahrzehnten werden dem Archiv Liebesbriefe und Korrespondenzen als Spende überlassen. In Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Darmstadt erfolgt deren Digitalisierung, um sie langfristig für Wissenschaft und Gesellschaft zugänglich zu machen und dauerhaft zu erhalten.

Dieser auf Initiative der Eberhard-Schöck-Stiftung (Baden-Baden) ins Leben gerufene Preis soll dem Erhalt und der kreativen Entwicklung der deutschen Sprache dienen. Der Kulturpreis stellt sich in die Tradition der deutschen Aufklärung und der Brüder Grimm, deren Sprachkritik und Sprachforschung das Deutsche allen Bevölkerungsschichten zugänglich machen wollte.

Er besteht aus drei unterschiedlichen Auszeichnungen:

Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache
Initiativpreis Deutsche Sprache
Institutionenpreis Deutsche Sprache

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