Workshop: Unikat und digitale Repräsentation – same, same but different?

Veranstaltungsdetails

Zeit
Ort
online via Zoom

Wie sehr die Digitalisierung drängt, wurde in den letzten beiden Jahren ganz besonders deutlich. Ebenso hat sich in der Pandemie gezeigt, wie stark das Bedürfnis nach physischer Nähe ist. Es umfasst nicht nur den unmittelbaren zwischenmenschlichen Kontakt, sondern besteht auch im Zugang zu Kunst und Kultur. Wer regelmäßig ins Museum und in  Kunstausstellungen geht oder sich mit Sammlungsgut beschäftigt, sucht die unnachahmliche Erfahrung von Stofflichkeit und Materialität des Unikats. Für eine gezielte Suche oder ein detailliertes Verständnis lohnt sich dagegen mehr der Blick in die digitale Sammlung oder Edition.

Beide Zugänge haben offensichtlich ihre Vor- und Nachteile. Interessante Ausstellungs-arrangements, die vom unikalen Exponat zu ihrer Repräsentation im Web führen und umgekehrt, sind allerdings eine Herausforderung. Welche Potenziale stecken überhaupt in einer multimedialen Vermittlung und wie lässt sie sich mit dem Erleben des Einzigartigen verbinden? Welche verschiedenen digitalen Formate bieten sich dazu an und wie vermitteln sie unikale Texte oder Objekte didaktisch? Vor dem jeweiligen Erfahrungshintergrund der unterschiedlichen Bereiche Archiv, Museum, digitale Editionswissenschaften und digitale Mediengestaltung diskutieren wir mögliche Szenarien.

Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen und findet online via Zoom statt. Um
Anmeldung unter anne.lorenzadwmainz.de bis zum 8.6.2022 wird gebeten.

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