Irena Kogan erhält Landes­forschungspreis Baden-Württemberg 2026

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veröffentlicht am 19. März 2026

Irena Kogan, Mitglied der Geistes- und sozialwissenschaftlichen Klasse, erhält die Auszeichnung für ihre international sichtbare Grundlagenforschung zu Bildungs- und Berufschancen von Migrant:innen.

Prof. Dr. Irena Kogan wird mit dem Landesforschungspreis Baden-Württemberg 2026 geehrt. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis würdigt ihre international anerkannte Forschung zu sozialer Ungleichheit, Migration und Übergängen von der Schule in den Beruf. Die Verleihung durch Wissenschaftsministerin Petra Olschowski findet am 11. Juni 2026 in Stuttgart statt.

Prof. Dr. Irena Kogan (Universität Mannheim) erforscht Bildungs- und Berufschancen von Migrantinnen und Migranten. Sie leitet am Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) das vom Europäischen Forschungsrat geförderte Projekt „Partnerschaftsbildung von Geflüchteten in Deutschland“ (PARFORM), das Partnerschaftsprozesse im Kontext ungleicher Geschlechterverteilung und ausgeprägter kultureller und sozialer Distanz untersucht. Ihre Forschung liefert wertvolle Einblicke in die Herausforderungen und Chancen, die mit Migration und Integration verbunden sind, und trägt damit zur Entwicklung von effektiven Strategien für eine integrativere Gesellschaft bei.

Der Landesforschungspreis Baden-Württemberg würdigt alle zwei Jahre herausragende wissenschaftliche Leistungen aller Disziplinen. Preisträgerinnen und Preisträger kommen aus unterschiedlichen Bereichen – von der Biologie über die Philologie bis zur Finanzwissenschaft. Als höchstdotierter Forschungspreis eines Bundeslandes werden je 100.000 Euro an eine Forscherin oder einen Forscher aus der Grundlagenforschung und eine Wissenschaftlerin oder einen Wissenschaftler aus der anwendungsbezogenen Forschung vergeben.

© Michael Holstein