Christoph M. Schmidt wird Präsident der Leibniz-Gemeinschaft

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© Sven Lorenz/RWI

Der Ökonom Prof. Dr. Christoph M. Schmidt, Mitglied der Geistes- und sozialwissenschaftlichen Klasse der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, wurde von der Leibniz-Gemeinschaft zu ihrem 8. Präsidenten gewählt. Er wird sein Amt zum 1. Juli 2026 antreten. 

»Die Wahl zum Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft ist für mich eine große Ehre«, sagte Schmidt nach seiner Wahl. »Die Stärke der Leibniz-Institute, Exzellenz in der Forschung mit direkter Relevanz für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu verbinden, will ich in meiner neuen Rolle noch deutlicher zur Geltung bringen. Gemeinsam mit meinem hoch engagierten Führungsteam soll es darum gehen, unser Netzwerk als verlässlichen Partner für einen Aufbruch in Schlüsseltechnologien und Innovationen zu etablieren. Ebenso wichtig wird sein, den Prozess wissenschaftlicher Erkenntnis einer breiten Öffentlichkeit näherzubringen - als entscheidende Voraussetzung für gesellschaftlichen Fortschritt und die Fähigkeit, Wandel aktiv zu gestalten. Denn Wissenschaft soll nicht nur Wissen schaffen, sondern kann und soll auch Orientierung sowie Impulse für die Zukunft geben«.

Christoph M. Schmidt, geboren 1962, wurde an der Princeton University (USA) promoviert und an der Universität München habilitiert. Seit 2002 ist er Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Essen und Lehrstuhlinhaber an der Ruhr-Universität Bochum. Von 2009 bis 2020 war er Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage, seit 2024 ist er Mitglied der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI). Christoph M. Schmidt ist Mitglied mehrerer Akademien, darunter die Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz.

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