Verleihung des Robert Schumann-Preises für Dichtung und Musik an Jörg Widmann

Foto: Marco Borggreve

Am 8. November 2018 verleiht die Akademie der Wissenschaften und der Literatur den Robert Schumann-Preis für Dichtung und Musik an den Komponisten, Klarinettisten und Dirigenten Jörg Widmann für sein herausragendes Werk. Er wird für seine Kompositionen ausgezeichnet, »die er aus der tiefen Vertrautheit mit den ihm davidsbündlerisch assoziierten Meistern der Vergangenheit wie der Gegenwart schafft und dabei mit unbezähmbarer Neugier nach Musikorten sucht, die vor ihm noch keiner betreten hat.« Die Laudatio hält der frühere Vorstand der Wiener Philharmoniker und Violinist, Prof. Dr. Clemens Hellsberg. Luisa Imorde (Klavier) gestaltet das musikalische Programm.
Jörg Widmann absolvierte an der Hochschule für Musik in München und an der Juilliard School of Music in New York ein Klarinettenstudium. 1997 erhielt er das Meisterklassendiplom in München und setzte anschließend sein Studium in Karlsruhe fort. Seit 2001 ist er Professor für Klarinette an der Musikhochschule Freiburg und seit 2009 hat er eine Doppelprofessur für Klarinette und Komposition am Institut für Neue Musik der Musikhochschule Freiburg inne. Für seine Werke erhielt er unter anderem die Marsilius-Medaille, den Claudio Abbado-Preis und den Arnold-Schönberg-Preis. Jörg Widmann ist seit 2016 Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz.

Ausführliche Informationen zu Jörg Widmann: www.joergwidmann.com

Mit dem Robert Schumann-Preis für Dichtung und Musik zeichnet die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Persönlichkeiten für ein herausragendes Werk auf dem Gebiet der Dichtung und der Musik sowie der Musikvermittlung aus. Er ist mit 15.000 € dotiert. Stifter des Preises, der alle zwei Jahre verliehen wird, ist die Mainzer Strecker Stiftung. Bisherige Preisträger sind Pierre Boulez, Wolfgang Rihm und Aribert Reimann.

Programm
Begrüßung Prof. Dr.-Ing. Reiner Anderl (Präsident der Akademie der Wissenschaften und der Literatur)
Jörg Widmann: Elf Humoresken (2007). I Kinderlied; IV Waldszene, III Anfangs lebhaft, VII Intermezzo
Luisa Imorde (Klavier)
Laudatio Prof. Dr. Clemens Hellsberg
Jörg Widmann: Elf Humoresken. IX Glocken, X Lied im Traume, XI Humor und Feinsinn
Robert Schumann: Zart und singend. Nicht schnell (beide: Davidsbündlertänze, op. 6)
Luisa Imorde (Klavier)
Preisverleihung an Jörg Widmann und Dank des Preisträgers
Jörg Widmann: Bayerisch-babylonischer Marsch (aus: Zirkustänze – Suite für Klavier, 2012)
Luisa Imorde (Klavier)
Empfang

Die Teilnahme erfolgt auf Einladung. Pressevertreter sind herzlich willkommen.

Pressemitteilung

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