Rückblick zum Akademientag 2017: ›Umbruch, Aufbruch, Vielfalt‹ - Die Reformation und ihre Wirkungen

Foto: Tobias Schwerdt

Der Akademientag, die Gemeinschaftsveranstaltung der acht in der Akademienunion zusammengeschlossenen Akademien, widmete sich in diesem Jahr dem Thema ›Umbruch, Aufbruch, Vielfalt‹ - Die Reformation und ihre Wirkungen und fand am 7. Juli 2017 in der Universität Heidelberg statt.

Expertinnen und Experten aus den Akademien diskutierten in Vortrags- und Diskussionsrunden Fragen zur Vielfalt und Einheit der Reformation in Deutschland, Europa und weltweit. Wie sehr prägte Luther die deutsche Sprache? Welche kulturellen Auswirkungen hat die Reformation bis heute? Und wie hat sich die Musik in der Reformationszeit gewandelt?

Darüber hinaus gab eine Projektstraße mit Ausstellungen spannende Einblicke in ausgewählte Forschungsprojekte zur Reformation, die im Akademienprogramm, dem gemeinsamen Forschungsprogramm der Mitgliedsakademien, einen wichtigen Schwerpunkt bildet. Aus Mainz waren diesmal die Vorhaben ›Controversia et Confessio – Quellenedition zur Bekenntnisbildung und Konfessionalisierung (1548-1580)‹ und ›Leichenpredigten der Frühen Neuzeit‹ vertreten. Die Besucherinnen und Besucher konnten mehr über die Sprache zu Luthers Zeiten, über den mehr als 10.000 Schreiben umfassenden Briefwechsel von Philipp Melanchthon mit Geistesgrößen in ganz Europa oder über die Reformationssymphonie von Felix Mendelssohn Bartholdy erfahren.


Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften und die Mainzer Akademie hatten die Federführung für den Akademientag 2017 inne.

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