Johannes Fried erhält Carl-Friedrich-Gauß-Medaille

Prof. Dr. Dr. h. c. Johannes Fried

Die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft zeichnete Johannes Fried im Rahmen ihrer feierlichen Jahresversammlung am 8. Mai 2015 als 67. Preisträger der Carl-Friedrich-Gauß-Medaille aus.

Wie die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft verkündet, erhält Johannes Fried die Medaille »in Würdigung seiner wegweisenden Arbeiten zur Umformung menschlicher Gedächtnisleistungen und ihres Niederschlags in historischen Quellen«. Seine Darstellungen zur früh- und hochmittelalterlichen europäischen und deutschen Geschichte gelten in ihrer literarischen Qualität als beispielhaft und haben einen interdisziplinären Wirkungskreis erreicht, wie es in der Pressemitteilung der Gesellschaft heißt. Darüber hinaus setzten Frieds Arbeiten durch die Neuinterpretation von historischen Schlüsselquellen neue Standards.

Bei der Verleihung zugegen waren der Braunschweiger Oberbürgermeister Ulrich Markurth und die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur Dr. Gabriele Heinen-Kljajić, die dem Preisträger auch im Namen der Niedersächsischen Landesregierung gratulierte.

Prof. Dr. Johannes Fried war von 1983 bis zu seiner Emeritierung 2009 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main tätig. Er ist seit 1997 Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur.

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