Prof. Dr. Natalia Filatkina

Fachgebiet: Sprachgeschichte, Sprachwandel, Dialektologie, Digital Humanities und Korpuslinguistik

Foto_Homepage_AdW_Filatkina.jpg

Kontakt

Ältere Deutsche Philologie
FB II - Germanistik
Universität Trier
54286 Trier

work +49-651-201-2294

Visitenkarte

Biographie

BILDUNG, UNIVERSITÄRER UND BERUFLICHER WERDEGANG

  • 1992 Abitur am Gymnasium Nr. 1251 mit erweitertem Fremdsprachenunterricht in Moskau (Allgemeine Hochschulreife, ausgezeichnet)
  • 1992-1997 Studium der Germanistik, Anglistik, Pädagogik/Fachdidaktik und der Interkulturellen Kommunikation an der Staatlichen Linguistischen Universität Moskau
  • 1994-1996 Studium der Germanistischen Linguistik an der Humboldt Universität zu Berlin mit einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes
  • Juli 1997 Abschluss des Studiums, Diplom mit Auszeichnung; 3 Staatsexamina: Germanistische Linguistik (sehr gut), Fachdidaktik/Deutsch als Fremdsprache (sehr gut), Anglistik mit Schwerpunkt Sprachwissenschaft (sehr gut)
  • 1996-1999 Lehraufträge an der Moskauer Staatlichen Linguistischen Universität
  • 1997-1999 Promotionsstudiengang an der Moskauer Staatlichen Linguistischen Universität; Thema der Doktorarbeit »Phraseologie des Luxemburgischen. Empirische Untersuchungen zu strukturellen, semantisch-pragmatischen und bildlichen Aspekten«
  • 1999-2002 Promotionsstipendiatin des luxemburgischen Kultur- und Forschungsminis-teriums; Forschungsaufenthalte an der Université du Luxembourg, Institut Grand-Ducal und an der Universität Trier
  • Oktober 2000 Wechsel des Promotionsstudiengangs an die Otto Friedrich-Universität Bamberg; wissenschaftliche Leitung des Dissertationsvorhabens: Prof. Dr. Claudine Moulin
  • 30. Juni 2003 Promotion an der Otto Friedrich Universität Bamberg (Note für die Disser-tation: summa cum laude, Note für die mündliche Prüfung: magna cum laude)
  • 2003-2006 Wissenschaftliche Assistentin (C1) im Fachteil Ältere deutsche Philologie/ Germanistik an der Universität Trier, Fachbereich II (unter der Leitung von Prof. Dr. Claudine Moulin)
  • 2006-2007 Beurlaubung von der C1-Stelle wegen Elternzeit
  • 2007-2013 Leitung (inklusive des Promotionsrechts) der Nachwuchsforschergruppe »Historische Formelhafte Sprache und Traditionen des Formulierens (HiFoS)« an der Universität Trier (Sofja Kovalevskaja-Preis 2006 der Alexander von Humboldt-Stiftung, Stif-ter: Bundesministerium für Bildung und Forschung) wissenschaftliche Gastgeberin: Prof. Dr. Claudine Moulin www.hifos.uni-trier.de
  • WiSe 2009-2010 Lehr- und Forschungsaufenthalt am Germanistischen Institut der Universi-tät Prešov (Ostslowakei)
  • WiSe 2010-2011 Lehr- und Forschungsaufenthalt an der Syddansk Universitet Odense (Dä-nemark) am Institut for Sprog og Kommunikation
  • 2013-2014 Vertretung der Professur »Theorie und Geschichte der Mündlichkeit« am Germanistischen Institut der Heinrich Heine-Universität Düsseldorf
  • 2014-2015 Wahrnehmung des Walter und Sibylle Kalkhof-Rose-Stipendiums für die Fertigstellung der Habilitation (vergeben durch die Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz)
  • April 2015 Rückkehr an die Universität Trier, wissenschaftliche Mitarbeiterin April 2016- September
  • 2016 Vertretung der Professur »Deutsch als Fremdsprache« an der Universität Trier
  • Juli 2017 Habilitation an der Universität Trier (venia legendi »Deutsche Sprachwissenschaft«); Thema der Habilitationsschrift »Historische formelhafte Sprache. Theoretische Grundlagen und methodische Herausforderungen«
  • 25. Januar 2018 Ernennung zur außerplanmäßigen Professorin an der Universität Trier
  • 26. Februar 2018 Ernennung zur Akademieprofessorin für Sprache und Kultur des Mittelalters an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz und Universität Trier
  • September 2018 Lehraufenthalt am Germanistischen Institut der Universität Kragujevac (Serbien) im Rahmen von Erasmus+

FORSCHUNGSSCHWERPUNKTE

  • Sprachgeschichte des Deutschen (Alt-, Mittel-, Früh- und Neuhochdeutsch)
  • Sprachwandel (Alt-, Mittel-, Frühneuhochdeutsch; jüngste Sprachgeschichte) und Sprach-wandeltheorien (insbesondere Morphosyntax, Lexik, Semantik, Pragmatik, Text, Formelhaf-tigkeit/Musterhaftigkeit und Phraseologie); Sprachgeschichte in ihrem Bezug zum Gegen-wartsdeutschen
  • Variation und Norm, Normierungs- und Kodifizierungsprozesse (diachron und synchron; im Bereich der Grammatik und an der Schnittstellte Grammatik/Lexik/Pragmatik; u.a. in den jüngsten germanischen Sprachen)
  • Digital Humanities und Korpuslinguistik
  • Gesprächs- und Sprachkultur, Sprachreflexion
  • Dialektologie - Variationslinguistik und Kontaktsprachenforschung (insbesondere Deutsch/Französisch, bis jetzt am Beispiel der mehrsprachigen Situation in Luxemburg)
  • Text und Diskurslinguistik

Weiterführende Informationen

Nachrichten

Zurück