Jonathan D. Geiger, M.A.

Fachgebiet: Digital Humanities, Informationswissenschaften, (Technik)Philosophie

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Digitale Akademie
Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz
Geschwister-Scholl-Str. 2
55131 Mainz

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Biographie

AKADEMISCHER WERDEGANG

  • seit Apr. 2019: wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz (Abteilung Digitale Akademie, Projekt CLARIAH-DE)
  • Dez 2016 – März 2019: Trainee und wissenschaftliche Hilfskraft an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz (Abteilung Digitale Akademie, Projekt Deutsche Inschriften Online)
  • Jan 2016 – Jun 2016: Forschungsaufenthalt an der University of Edinburgh, Schottland
  • seit Jan 2016: Promotionsstudium im Bereich Philosophie an der Technischen Universität Darmstadt (Thesis-Arbeitstitel: “Frage und Fraglichkeit in technischen und sozialen Kontexten”, Betreuung: Petra Gehring und Alfred Nordmann)
  • 2012 – 2015: M.Arts in Technikphilosophie an der Technischen Universität Darmstadt (Schwerpunkt Epistemologie und Wissenschaftstheorie)
  • 2009 – 2012: B.Eng. in Information Science and Engineering an der Hochschule Darmstadt (Schwerpunkt Medieninformation, Abschluss mit Auszeichnung)


FORSCHUNGS- UND ARBEITSSCHWERPUNKTE

Forschungsinteressen: Ausgehend von meinen beiden Hintergründen (Informationswissenschaft und Philosophie) interessiert mich zum einen die theoretisch-philosophische Reflexion (digital-)technologischer Phänomene wie Suchmaschinen, Daten, Code, Information, Digital Humanities Methoden oder Digitalität allgemein. Meine analytische Herangehensweise stützt sich insbesondere auf die Systemtheorie/Kybernetik (Luhmann, Ropohl, Wiener) und die Diskurstheorie (Foucault) und setzt auf einen sprachphilosophischen (Wittgenstein) Unterbau auf. Technikphilosophie knüpfe ich dabei eng an Sozialepistemologie (Fleck, Kuhn, Goldman, Craig) und Wissenssoziologie (Berger/Luckmann, Foucault). Zum anderen beschäftige ich mich mit dem computationellen Prozessieren von (geistes)wissenschaftlichem Wissen und insbesondere der Frage, was eine digital operierende Philosophie sein könnte. Dies bezieht sich allgemein auf die Verortung der Philosophie in den Digital Humanities und im speziellen z. B. auf kontrollierte Vokabulare, virtuelle Forschungsumgebungen, digitale Repositorien und Forschungsdaten in und für die Philosophie.

Digitale Methoden: Pythonprogrammierung, Webscraping, Ontologien und semantische Netze, Semantic Web und LOD, Graphentechnologie, Knowledge Engineering, Wissensmanagement.

VERBANDSARBEIT


NETZWERKE

Publikationen

Projektarbeit

Veranstaltungen: Organisationsbeteiligungen

  • SPT2017: 20te Konferenz der Society for Philosophy and Technology: "The Grammar of Things", 06/2017, Darmstadt.

Veranstaltungen: Beiträge

  • Franziska Klemstein, Kevin Wunsch, Rabea Kleymann, Jonathan D. Geiger, "Through the looking glass of data ... and back", Session auf dem Online Symposium for early career scholars in the Digital Humanities, 09/07/2020, online.
  • Jonathan D. Geiger, Jasmin Pfeiffer, "Spielplätze der Theoriebildung in den Digital Humanities", Workshop auf der DHd2020, 02/03/2020, Paderborn.

Publikationen: Paper

  • Geiger, Jonathan D.; Seubert, Katharina; Oßmann, Carina; Yavas, Bünyamin: Qualitätsbewertung von Online-Informationsressourcen, in: Information - Wissenschaft & Praxis 62 (2011), S. 227–232.

Publikationen: Blogposts

Wissenschaftskommunikation

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In der Akademie

In Projekten