Symposium: Wenn Begabung und Bildungswege abweichen: Verabschieden wir uns von der Leistungsgerechtigkeit?

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Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz

Menschen unterscheiden sich in der Geschwindigkeit und Tiefe, mit der sie neue Informationen aufnehmen sowie in ihrer Fähigkeit zum schlussfolgernden Denken, und diese Unterschiede haben eine genetische Ursache. Die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts war in vielen Ländern Dank der Ausweitung der tertiären Bildung das Zeitalter der Bildungsaufsteiger: Intelligente Kinder aus nicht-akademischen Familien hatten gute Chancen auf eine universitäre Bildung und konnten so zum allgemeinen Wohlstand beitragen. Fragen zur  adäquaten Nutzung von Intelligenzreserven und zur Bildungsgerechtigkeit stellen sich jedoch neu, seitdem sich der Anteil an Universitätsabsolventen in den  meisten Ländern stabilisiert hat. Bevorzugen gegenwärtige bildungspolitische Steuerungsinstrumente im Zweifelsfalle eher Intelligenz oder soziale Herkunft, und welche gesellschaftlichen Konsequenzen sind zu erwarten, wenn letztere sich durchsetzt? Solche und ähnliche Fragen werden aus der Perspektive der Intelligenz- und Lernforschung sowie aus der Bildungsökonomie diskutiert.

Um Anmeldung wird gebeten bis 7. Februar an praesidialbueroadwmainz.de

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