Graphentagung ›Modellierung, Erschließung, Vergleich: Graphen in den Digitalen Geisteswissenschaften

Veranstaltungsdetails

Zeit
-
Ort
Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz

Graphdatenbanken werden seit einigen Jahren in Forschungsvorhaben zur Modellierung von Forschungsdaten und erschließendem Wissen genutzt. Infolgedessen sehen wir jetzt eine weit verbreitete Erforschung ihres Potenzials in den Geisteswissenschaften: Graphen werden verwendet um soziale Netzwerke, Korrespondenznetze, Textvariationen, Texttraditionen, prosopographische Daten uvm. zu repräsentieren. Sie ergänzen zunehmend relationale oder auch auf XML beruhende Forschungsdatenrepositorien. In den verschiedenen Anwendungszusammenhängen werden heterogene Modellierungsansätze verfolgt. Diese verschiedenen Modellierungsansätze sollen im Rahmen der Tagung als erster Schritt für eine denkbare Harmonisierung vorgestellt und diskutiert werden.

Ziel der Tagung ist es, ein breites Spektrum an Möglichkeiten für graph-basierte Anwendungen in den Geisteswissenschaften aufzuzeigen. Dabei steht die Vielfalt der Modellierungsansätze und Anwendungen im Vordergrund, gleichzeitig soll die Möglichkeit der Generalisierung von Datenstrukturen für verschiedene Anwendungsbereiche untersucht werden. Die Konferenz wird sich daher sowohl auf eine Vielzahl von kreativen Ansätzen als auch auf die Identifizierung von Gemeinsamkeiten für die community-getriebene Entwicklung geisteswissenschaftlicher Graphmodelle konzentrieren.

Organisation: AG Graphentechnologien des Verbandes Digital Humanities im deutschsprachigen Raum

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