Bilddatenbank zur antiken Sklaverei (BizaS)

Dank der Unterstützung durch den Forschungsfonds der Universität Trier konnte eine Bilddatenbank zur antiken Sklaverei aufgebaut werden. Gerade die Erforschung der archäologischen Quellen zur antiken Sklaverei stellt ein Forschungsdesiderat dar. Mit der Bilddatenbank ist ein wichtiges Arbeitsmittel entstanden, das zum einen die Ergebnisse des HAS abschöpfen kann, zum anderen aber auch Informationen und Bildmaterial für das HAS und die anderen Teilprojekte zur Verfügung stellt.

Bislang wurde ein Grundstock relevanter Bildquellen der archäologischen Zeugnisse zur antiken Sklaverei erstellt, die den ganzen geographischen und zeitlichen Raum der Alten Geschichte abdecken. Die archäologischen Zeugnisse werden in einer Datenbank erfasst, beschrieben, abgebildet und kommentiert. Die Bildzeugnisse werden darüber hinaus mit Textzeugnissen (Inschriften, Papyri, literarische Quellen, Gesetzestexte) verbunden, um somit den Status der abgebildeten Personen abzusichern und Kriterien für die Identifizierung von Sklaven und Freigelassenen zu entwickeln. Es handelt sich um ein Arbeitsinstrument, das eine fühlbare Lücke der Forschung und Lehre schließen soll.

Die Bilddatenbank basiert auf einem Datenbanksystem, das für den SFB 600 "Fremdheit und Armut" der Universität Trier vom Trierer "Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften" konzipiert wurde. Dieses Datenbanksystem eignet sich besonders für den Einsatz innerhalb von Forschungsnetzwerken, da es ein räumlich unabhängiges, netzbasiertes Arbeiten erlaubt. Somit ist nicht nur eine parallele Dateneingabe, sonder auch die direkte Verfügbarkeit und die ständige Aktualisierung der Daten an allen Arbeitsplätzen gewährleistet. Durch den passwortgeschützten Zugang ist gewährleistet, dass nur die Autoren Veränderungen an ihren eigenen Daten vornehmen können und dass auch nur die Autoren entscheiden können, welche Daten allgemein zugänglich sind.

Nutzungs- und Zugangsbedingungen:

Die Datenbank kann jedem Interessierten zu Forschungszwecken zugänglich gemacht werden. Um den Link zur Datenbank, Loginnamen und Passwort zu erhalten, schicken Sie bitte eine email an folgende Adresse: binsfeld@uni-trier.de

Der Anwender hat das Recht, die Datenbank im Rahmen des Urheberrechtes zu nutzen. Danach wird das Herstellen oder Herstellenlassen einer Kopie zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch (§ 53 UrhG) sich dem Grundsatz nach auch auf digitale Vorlagen und Vervielfältigungsverfahren erstrecken. Die netzgestützte Wiedergabe ohne Zustimmung des Rechteinhabers wird im Rahmen des Unterrichts und der eigenen wissenschaftlichen Forschung an einen konkret abgegrenzten Kreis von Unterrichtsteilnehmern bzw. Personen ebenfalls als Ausnahmetatbestand - vorerst bis zum 31.12.2006 - geregelt (§ 52 a UrhG). Durch den passwortgeschützen Zugang ist gewährleistet, dass sich die Nutzung der Bilddatenbank im Rahmen des gesetzlich abgesteckten Rahmens bewegt und die Nutzung auf Mitglieder der Wissenschaftlichen Gemeinschaft beschränkt wird.

Systemvoraussetzungen:

  • ab Windows 2000
  • Bildschirmauflösung: 1024*768 oder höher
  • Internetanbindung: LAN / DSL
  • freier Speicherplatz zur Installation ca. 50 MB

Kontakt:

    Dr. Andrea Binsfeld

    Projekt "Antike Sklaverei"

    Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz

    Arbeitsstelle Trier

    FB III, Alte Geschichte, BZ 26

    Universität Trier

    54286 Trier

    E-mail: binsfeld@uni-trier.de

Folgende Screenshots können Aufbau und Funktionsweise der Bilddatenbank veranschaulichen:

 

 

Liste der inventarisierten Objekte.
ABBILDUNG des inventarisierten Objekts.
Rubrik BEGLEITTEXT: Hier wird die Textüberlieferung zu einer Darstellung erfasst, also die Inschriften, Rechtstexte oder literarischen Texte, die Aussagen zum Status der dargestellten Person ermöglichen.
Rubrik RECHERCHE: Es ist sowohl eine Volltextsuche als auch eine auf die verschiedenen Rubriken, wie z.B. die Indexierung, beschränkte Suche möglich. Um die Suche nach Bildern zu erleichtern, werden die Abbildungen in den Suchergebnissen als thumbnails angezeigt.

Stand: 6. Februar 2013