Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) berichtet über neues Akademievorhaben
Am Vormittag des 22.11.2012 ist im Kulturprogramm des Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb) über das neue Akademieprojekt >Richard Wagner Schriften. Historisch-kritische Gesamtausgabe< berichtet worden.
Das Langzeitvorhaben unter Leitung des Musikwissenschaftlers Prof. Dr. Ulrich Konrad (Julius-Maximilians-Universität Würzburg) mit einem jährlichen Fördervolumen von € 305.000 verfolgt das Ziel, die rund 170 »Schriften« Wagners im Umfang von insgesamt etwa 4100 Seiten herauszugeben.
So hinterließ Richard Wagner (1813–1883) neben seinen Kompositionen zahlreiche weitere schriftliche Dokumente wie Dramentexte für eigene musiktheatrale Werke oder Kommentare über sein musikalisches Schaffen sowie über das Geschehen in Kunst, Geschichte, Philosophie, Religion, Politik und Gesellschaft seiner Zeit.
Sein im Zeitraum eines halben Jahrhunderts entstandenes, umfangreiches poetisch-publizistisches Œuvre an – in Wagners Terminologie – »Dichtungen« und »Schriften« gehört als integraler Bestandteil zum Gesamtwerk des Künstlers. Es ist zugleich ein herausragendes geistes- und kulturgeschichtliches Zeugnis des 19. Jahrhunderts mit denkbar breiter Ausstrahlung.
Gesprächskonzert: »Konzertsaal im Wohnzimmer« - Johannes Brahms arrangiert eigene Werke für Klavier zu vier Händen

- Silke-Thora Matthies und Christian Köhn
Am 7. Mai 2009, dem Geburtstag von Johannes Brahms, fand das erste Gesprächskonzert im Rahmen der Veranstaltungen zum 60jährigen Jubiläum der Akademie statt. Das Klavier-Duo Silke-Thora Matthies und Christian Köhn präsentierte dabei die Klaviermusik von Brahms zu vier Händen. Dr. Michael Struck und Dr. Katrin Eich von der Kieler Forschungsstelle moderierten das Programm und informierten anschaulich über die Werke Brahms' und sein Verhältnis zu Arrangements.
Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur betreut seit 1991 die ›Neue Ausgabe sämtlicher Werke‹ von Johannes Brahms, deren Forschungsstelle an der Universität Kiel angesiedelt ist.
Illustrationen zu Shakespeare
Anhand von ausgewählten bildkünstlerischen Darstellungen zu William Shakespeares "Hamlet" wurde am 17. November 2008 die Sammlung des digitalen "Shakespeare-Bildarchivs Oppel-Hammerschmidt" erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
Hildegard Hammerschmidt-Hummel publizierte 2003 im Auftrag der Mainzer Akademie das dreibändige Werk "Die Shakespeare-Illustration (1594-2000). Bildkünstlerische Darstellungen zu den Dramen William Shakespeares".
Allgemeine Zeitung vom 17. November 2008
La Semiramide riconosciuta

Am 16. Oktober fand die Premiere der Wiederaufführung von Christoph Willibald Glucks Oper "La Semiramide riconosciuta" im Staatstheater Mainz in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften und der Literatur sowie der Hochschule für Musik Mainz statt.
Frankfurter Rundschau vom 20. Oktober 2008
Vorstellung des neuen Bandes "Rot gegen Rot" der Joseph-Breitbach-Werkausgabe in Koblenz
Am 19. September 2008 wurde der neue Band "Rot gegen Rot" der Joseph-Breitbach-Werkausgabe im Coenen-Palais in Koblenz von den Herausgebern Alexandra Plettenberg-Serban und Wolfgang Mettmann vorgestellt.
Dieter Wellershoff über Hans-Ulrich Wehlers "Deutsche Gesellschaftsgeschichte"
Professor Dr. Dieter Wellershoff bespricht das Buch "Deutsche Gesellschaftsgeschichte" von Hans-Ulrich Wehler in der FAZ vom 4. September 2008.
Der Kölner Schriftsteller Wellershoff ist seit 1968 ordentliches Mitglied der Klasse der Literatur.
Heinrich Detering analysiert Brechts Taoismus

In der FAZ vom 29. August 2008 wird Deterings "Bertolt Brecht und Laotse" rezensiert. Der Band geht auf einen Plenarvortrag in Mainz zurück.
Der Göttinger Literaturwissenschaftler ist seit 2003 ordentliches Mitglied der Klasse der Literatur.
CVMA erforscht Glasmalereien in der Marktkirche Hannover
Wissenschaftler aus dem Forschungsprojekt Corpus Vitrearum Medii Aevi wollen in den nächsten Jahren erstmals den Bestand an historischen Glasmalereien in Niedersachsen erforschen.
Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 6. August 2008
Neue Presse vom 6. August 2008
Patrizierblick auf Kanonen
Grabplatte von 1407 bedeckt Lichtschacht (Zitadelle Mainz). Dr. Eberhard Nikitsch von der Inschriftenkommission der Akademie nahm die fachkundige Deutung vor.
Inschriften spiegeln Historie St. Martins
Der zweite Band der Inschriftenreihe Mittelrhein-Hunsrück ist St. Martin in Oberwesel gewidmet.
Paulinus Nr. 28 vom 13. Juli 2008, S. 13
Dvorák-Symposium
Vom 26. bis 28. Juni 2008 fand unter der Leitung von Prof. Dr. Daniela Philippi in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Jarmila Gabrielová ein Dvorák-Symposium mit dem Thema "Das Schaffen Antonín Dvoráks aus der Perspektive der heutigen Musikphilologie – Werk, Aufführung, Überlieferung" statt. Veranstaltet wurde es in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, in Kooperation mit der New Dvorák Edition, Akademie ved ceské republiky (Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik), Prag, und dem Musikwissenschaftlichen Institut der Johannes Gutenberg-Universität, Mainz. Mit wissenschaftlichen Beiträgen von 16 Teilnehmern und einem Konzert mit Werken von Antonín Dvorák, Josef Suk und Jan Kubelík war das Symposium ein voller Erfolg.
Die Mainzer Allgemeine Zeitung vom 28.06.08
Augustinus-Studientag 2008

- Veranstalter und Referenten des Studientages. V.l.n.r.: Dr. Andreas E.J. Grote, Prof. Cornelius Mayer, Prof. Dominik Burkard, Prof. Michael Erler, Prof. Therese Fuhrer, Prof. Theodor Seidl, Prof. Robert Dodaro, Dr. Christof Müller, Bürgermeister Dr. Adolf Bauer.
Unter dem Rahmenthema "Bildung - Wissen - Weisheit" veranstaltete das Zentrum für Augustinus-Forschung (ZAF) an der Universität Würzburg seinen diesjährigen Augustinus-Studientag. Mit hochkarätigen Vorträgen und ca. hundert Teilnehmern aus dem In- und Ausland war die Veranstaltung ein voller Erfolg.
Ein Leuchtturm geisteswissenschaftlicher Forschung in Hessen

Der hessische Ministerpräsident Roland Koch hat am 15. April 2008 das Forschungszentrum "Deutscher Sprachatlas" in Marburg besucht, wo ihm das Projekt "regionalsprache.de (REDE)", betreut von der Mainzer Akademie, vorgestellt wurde.
Pressemitteilung der Philipps-Universität Marburg
