Preis der Kurt-Ringger-Stiftung
Die Kurt-Ringger-Stiftung lobt erneut einen Preis für eine exzellente Dissertation oder Habilitationsschrift aus dem Bereich der romanistischen Sprach-, Literatur- oder Kulturwissenschaft aus.
Für den Preis vorgeschlagen werden können auch sonstige noch unveröffentlichte mono-
graphische Arbeiten romanistischer Nachwuchs-
wissenschaftlerInnen.
Die Bewerbungsfrist endet am 15. August 2013.
Akademie-Jingle von Moritz Eggert
Sollten Sie uns anrufen und in die Warteschleife geraten: Sie hören eine exklusive Jingle-Komposition unseres Mitglieds Moritz Eggert für die Akademie.
Impatiens academiae moguntinae
Ausschreibung für das Forschungsprogramm der deutschen Akademien der Wissenschaften (Akademienprogramm) für 2015
Weitere Informationen
Einladung zur ›Music Encoding Conference 2013‹
Vom 22. bis zum 24. Mai 2013 findet in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur die ›Music Encoding Conference 2013. Concepts, Methods, Editions‹ statt.
Musikcodierung hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Themengebiet für Musikwissenschaft und Musikbibliotheken entwickelt. Durch das Erfassen der Inhalte notierter Musik in eine Codierungssprache ergeben sich vielfältige neue Perspektiven und Möglichkeiten für Forschungsfragen.
Die Konferenz möchte einen Überblick über den gegenwärtigen Forschungsstand der Datenmodellierung, -generierung und -nutzung bieten. Sie thematisiert die Anwendung von Datenmodellen im Umfeld von traditioneller und computergestützter Musikwissenschaft, im Bereich der Musikbibliotheken sowie in der Musikphilologie und wagt dabei auch einen Blick in andere Gebiete der Digital Humanities.
Die Gastredner Frans Wiering (Universiteit Utrecht) und Daniel Pitti (University of Virginia) sind ausgesprochene Vorreiter auf dem Gebiet computergestützter Musikwissenschaft bzw. im Bereich Auszeichnungssprachen.
Sie können sich bis zum 12. Mai 2013 für die Veranstaltung anmelden. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.music-encoding.org/conference/2013.
Vizepräsident der Akademie Gernot Wilhelm erhielt Röntgen-Medaille
Prof. Dr. Gernot Wilhelm ist mit der Röntgen-Medaille, dem Wissenschaftspreis der Universität Würzburg, ausgezeichnet worden. Der Altorientalist lehrt und forscht seit 1988 an der Alma Julia.
Gernot Wilhelm ist seit 2000 Akademiemitglied. 2001 wurde er hier Vorsitzender der Kommission für den Alten Orient und Leiter des Projekts ›Hethitische Forschungen‹, das die Ausgrabungen in Hattuscha auswertet. Seit 2006 ist er zudem Vizepräsident der Akademie.
Einladung zur Podiumsdiskussion ›Satt, aber unglücklich? Faktoren der Lebensqualität im Alter‹
Im Wissenschaftsjahr 2013 diskutieren Experten unter dem Motto ›Die demografische Chance‹ über Faktoren der Lebensqualität im Alter. Dazu findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe ›Geisteswissenschaft im Dialog‹ am 27. Mai 2013 ab 19 Uhr im Plenarsaal der Akademie der Wissenschaften und der Literatur eine Podiumsdiskussion statt.
Welche Handlungskonzepte sind notwendig, um sich den neuen Bedürfnissen einer alternden Gesellschaft anzupassen? Welche Erkenntnisse der Glücksforschung können uns bei der Steigerung der Lebenszufriedenheit und dem subjektiven Glücksempfinden helfen? Und inwieweit verändert der demografische Wandel Strukturen in der Wirtschaft und in der Kultur?
Über diese Fragen sprechen Gisela Trommsdorff, Professorin für Entwicklungspsychologie und Kulturvergleich an der Universität Konstanz, der Wissenschaftsautor Stefan Klein sowie Andreas Kruse, Direktor des Instituts für Gerontologie der Universität Heidelberg neben Karlheinz Ruckriegel, Lehrstuhlinhaber für Volkswirtschaftslehre an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg und Andreas Mergenthaler vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung. Moderiert wird die Diskussion von Doris Maull (SWR).
Um Anmeldung bis zum 23. Mai 2013 wird gebeten.
Online-Start für das Gluck-Werkverzeichnis
Ein digitales und thematisch-systematisches Verzeichnis sämtlicher Werke von Christoph Willibald Gluck ist jetzt für jedermann online zugänglich. ›GluckWV-online‹ ist unter der neugestalteten Website des Editionsprojektes ›Christoph Willibald Gluck. Sämtliche Werke‹ (GGA) www.gluck-gesamtausgabe.de zu finden.
Die Inhalte werden sukzessiv im ›GluckWV-online‹ erscheinen. Ziel ist die vollständige und systematische Auflistung aller Kompositionen von Gluck in sämtlichen Fassungen. Die italienischen Opere serie und Opernserenaden sind bereits erfasst.
Als Teil des Akademielangzeitvorhabens ›Gluck-Gesamtausgabe‹ stützt sich ›GluckWV-online‹ auf Ergebnisse jahrzehntelanger Forschung im Editionsprojekt. Neu ist, dass umfassende Informationen zum Komponisten Christoph Willibald Gluck und seinem Gesamtwerk in einem modernen Recherche-Tool zur Verfügung stehen.
Jenny Erpenbeck erhält den Joseph-Breitbach-Preis 2013
Die Jury des Joseph-Breitbach-Preises hat in ihrer Sitzung am 20. April 2013 Jenny Erpenbeck als diesjährige Preisträgerin benannt. Sie wird für ihr literarisches Gesamtwerk ausgezeichnet.
»Jenny Erpenbeck ist die Epikerin des Augenblicks, in dem aus den Zufällen einer Vita Schicksal wird«, so die Begründung der Jury. Man zeichne Jenny Erpenbeck aus für ein Werk, in dem sich künstlerische Wahrhaftigkeit mit hoher Formkunst, Sprachschönheit und einer Evokationskraft verbinde, die uns in jedem Augenblick zu Mitleidenden und Mitfühlenden mache, hieß es weiter.
Der Preis wird gemeinsam von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz und der Stiftung Joseph-Breitbach vergeben. Er ist mit 50.000 € dotiert und wird Jenny Erpenbeck am 20. September 2013 im Stadttheater Koblenz überreicht.
Ulrich Konrad erhält Deutschen Musikeditionspreis
Zum Jubiläumsjahr 2013 – Wagner wurde vor 200 Jahren geboren – hat der Würzburger Musikwissenschaftler Prof. Ulrich Konrad die Edition der Wagner-Oper ›Tristan und Isolde‹ in Zusammenarbeit mit dem Nationalarchiv der Richard-Wagner-Stiftung Bayreuth herausgegeben.
Nun ist die Edition unseres Akademiemitglieds mit dem Deutschen Musikeditionspreis ›Best Edition‹ ausgezeichnet worden. Das Werk sei »ein Muss für jeden Wagnerianer«, heißt es in der Begründung der Jury.
Neben der Gesamtpartitur enthält die Ausgabe den autographen Konzertschluss des Vorspiels sowie drei Blätter, die Wagner während der Niederschrift aussonderte und für Skizzen weiterverwendete. Darüber hinaus schildert Konrad in seinem ausführlichen Kommentar die Entstehungs- und Aufführungsgeschichte des Werkes, er beschreibt die äußere Beschaffenheit des Autographs und gibt Einblicke in den Wagner'schen Schreibkosmos.
Der Deutsche Musikeditionspreis ›Best Edition‹ wird vom DMV für herausragende Qualität bei Notenausgaben und Musikbüchern verliehen.
Positive Reaktionen nach der Pressekonferenz von ›Forschungskontinuität und Kontinuitätsforschung‹
Am Mittwoch, den 17. April 2013, wurde das junge Akademieprojekt ›Forschungskontinuität und Kontinuitätsforschung. Siedlungsarchäologische Grundlagenforschung zur Eisenzeit im Baltikum‹ bei einer Pressekonferenz im Neuen Museum in Berlin vorgestellt.
In dem gemeinsamen Vorhaben betreiben das Museum für Vor- und Frühgeschichte Berlin (MVF) und das Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie Schleswig (ZBSA) seit 2012 Siedlungsforschungen für das Gebiet des ehemaligen Ostpreußens. Das auf 18 Jahre angelegte Projekt wird von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz betreut und aus Mitteln des Akademienprogramms finanziert.
Ein zentraler Punkt des Projektes, der bei der Pressekonferenz detailliert erläutert wurde, ist die Rekonstruktion der vor- und frühgeschichtlichen Sammlung des Prussia-Museums im ehemaligen Königsberg. Bis 1945 beherbergte das ostpreußische Museum Hunderttausende Objekte aus der Steinzeit bis in das Mittelalter. Infolge des Krieges wurden sie zerstreut und z.T. zerstört und so glaubte man die Sammlung lange verloren. Nun will man die Zusammenhänge im Rahmen des o. g. Akademieprojektes aber umfassend rekonstruieren.
Auf diesen Versuch reagiert die Presse sehr positiv. So bezeichnet Berthold Seewald das Vorhaben in der ›Welt‹ z. B. als »Sensation« und er hebt die »politische Wirkungsmacht der Archäologie« hervor, die von dieser internationalen Wissenschaftsarbeit ausgehen könne (s. Artikel ›Königsbergs Prussia-Schätze werden rekonstruiert‹).
Einladung zur Vernissage und Ausstellung ›Flughafen Berlin Tempelhof, 2010-2012‹ Fotografien von Walter Vorjohann
Vom 12. April bis 28. Juni 2013 stellt die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Fotografien von Walter Vorjohann in ihrem Foyer aus.
Die Eröffnung der Ausstellung findet am 11. April 2013, um 18.30 Uhr statt. Prof. em. Dr. Peter Halter von der Universität Lausanne stellt Walter Vorjohann, der anwesend ist, vor. Die Begrüßung erfolgt durch Prof. Dr. Claudius Geisler, Generalsekretär der Akademie.
(Einladung).
Weitere Details und die Besuchzeiten erfahren Sie unter www.adwmainz.de/index.php.
Das Augustinus-Lexikon hat ein weiteres Etappenziel erreicht

- Augustinerprior Peter Reinl, Prof. Dr. Volker Henning Drecoll, Prof. em. Dr. Wolfgang Hübner, Prof. Dr. Martin Klöckener, Bischof em. Prof. Dr. Paul-Werner Scheele, Provinzial Alfons Tony, Dr. Adolf Bauer, PD DDr. Christof Müller, Prof. Dr. Wolfgang Rother (Schwabe), Prof. Dr. Cornelius Mayer, Dr. Andreas E.J. Grote und Prof. Dr. Dieter Salch (v.l.n.r.).
Am 22. März 2013 konnte das internationale und interdisziplinäre Forschungsprojekt Augustinus-Lexikon (AL) einen weiteren Doppelfaszikel präsentieren: Mit AL 4,1/2 wurde der erste Teil von Band 4 der Öffentlichkeit vorgestellt. Er enthält auf 320 Spalten insgesamt 69 Artikel zu den lateinischen Stichworten von »Meritum« (das Verdienst) bis »Optatus« (ein Bischof der nordafrikanischen Stadt Mileve). Das von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz betreute Vorhaben erscheint im Basler Wissenschaftsverlag Schwabe.
Hanns Zischler erhielt den Preis der Literaturhäuser 2013
Der Schauspieler und Autor Hanns Zischler wurde mit dem diesjährigen Preis der Literaturhäuser ausgezeichnet. Die Ehrung wurde dem Akademiemitglied im Rahmen der Leipziger Buchmesse zuteil.
»Hanns Zischler versteht es mit seinen kulturhistorischen Büchern in vorzüglicher Weise, konzentriert, ruhig, extrem kenntnisreich und in anschaulicher Prosa Sachverhalte darzustellen, deren komplexe Natur er sich in akribischer Forschungstätigkeit angeeignet hat«, so die Begründung der Jury.
Der Preis ist mit 11.000 Euro dotiert.
Hermann Parzinger erhält den ›Sibylle Kalkhof-Rose Akademie-Preis für Geisteswissenschaften‹

- Foto: Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Der Prähistoriker und Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Hermann Parzinger ist der erste Preisträger des mit 25.000 Euro dotierten ›Sibylle Kalkhof-Rose Akademie-Preises für Geisteswissenschaften‹. Der Preis wird von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz vergeben, an der die ›Walter und Sibylle Kalkhof-Rose-Stiftung‹ angesiedelt ist.
Wie der Vorstand der Stiftung mitteilte, soll mit Parzinger ein Gelehrter gewürdigt werden, der sein Fachgebiet, die Vor- und Frühgeschichte, und hier insbesondere die eurasische Archäologie, nachdrücklich geprägt hat und sich darüber hinaus als Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts und anschließend als Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz hohes Ansehen erworben hat.
Der Preis soll künftig alle zwei Jahre in Mainz an herausragende Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler aus dem gesamten Spektrum der Geisteswissenschaften für ihr Lebenswerk vergeben werden.
Die Verleihung findet am 6. September 2013 in der Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz statt. Hierzu ergeht noch eine gesonderte Einladung.







