Preis der Kurt-Ringger-Stiftung
Die Kurt-Ringger-Stiftung lobt erneut einen Preis für eine exzellente Dissertation oder Habilitationsschrift aus dem Bereich der romanistischen Sprach-, Literatur- oder Kulturwissenschaft aus.
Für den Preis vorgeschlagen werden können auch sonstige noch unveröffentlichte mono-
graphische Arbeiten romanistischer Nachwuchs-
wissenschaftlerInnen.
Die Bewerbungsfrist endet am 15. August 2013.
Akademie-Jingle von Moritz Eggert
Sollten Sie uns anrufen und in die Warteschleife geraten: Sie hören eine exklusive Jingle-Komposition unseres Mitglieds Moritz Eggert für die Akademie.
Impatiens academiae moguntinae
Stellenausschreibung
Das Projekt ›Corpus Vitrearum Medii Aevi‹ (Dienstort: Freiburg) der Akademie der Wissenschaften und der Literatur sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Fotograf/in. Die Stelle (0,75 EG 8TV-L) ist mit der Option auf Verlängerung bis zum 31. Dezember 2015 befristet.
Stellenausschreibung
Das Forschungsvorhaben ›Richard Wagner Schriften (RWS). Historisch-kritische Ausgabe‹ (Dienstort: Würzburg) der Akademie der Wissenschaften und der Literatur hat zum 1. September 2013 die Stelle einer/eines wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters zu besetzten. Die Stelle (EG 13 TV-L, 50 %) ist auf drei Jahre befristet.
Ausschreibung für das Forschungsprogramm der deutschen Akademien der Wissenschaften (Akademienprogramm) für 2015
Weitere Informationen
Heinrich Detering wurde zum Ritter des Dannebrog-Ordens ernannt
Der Göttinger Literaturwissenschaftler Heinrich Detering ist von der dänischen Königin Margarete II. zum Ritter des Dannebrog-Ordens ernannt worden. Die Auszeichnung wurde ihm in einer Feierstunde der dänischen Botschaft in Berlin übergeben.
Zur Begründung wurde Heinrich Deterings langjähriges Engagement in der kulturellen und literarischen Vermittlung zwischen Deutschland und Dänemark genannt, das in zahlreichen Büchern, Artikeln, Übersetzungen und literarischen und akademischen Kontakten zum Ausdruck gekommen sei.
Heinrich Detering ist seit 2003 Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur.
Einladung zur ›Sérénade mélancolique‹
Während der kommenden Akademiesitzung vom 28. bis 29. Juni 2013 wird Prof. Dr. Elke Lütjen-Drecoll aus dem Amt der Präsidentin der Akademie der Wissenschaften und der Literatur verabschiedet.
Ihr zu Ehren findet am Donnerstag, den 27. Juni 2013, um 19 Uhr eine ›Sérénade mélancolique‹ statt. Arrangiert wird dieser literarisch-musikalische Abend von Mitgliedern der Klasse der Literatur.
Wir laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein. Um Anmeldung wird gebeten bis zum 20. Juni 2013 beim Präsidialbüro, Tel.: 06131/577-226, Fax 06131/577-206, E-Mail: praesidialbuero@adwmainz.de.
Am Freitag, den 28. Juni 2013, beginnt um 15.30 Uhr der Festakt, bei dem auch Staatsministerin Doris Ahnen sprechen wird. (Auf gesonderte Einladung)
Einladung zu den öffentlichen Plenarvorträgen
Im Rahmen der Akademiesitzung vom 28. bis 29. Juni 2013 finden im Plenarsaal der Akademie der Wissenschaften und der Literatur zwei öffentliche Vorträge statt, zu denen wir Sie herzlich einladen.
Am Freitag, den 28. Juni 2013, befasst sich Prof. Dr. Karsten Danzmann um 9.15 Uhr in seinen Vortrag ›Schwarze Löcher - Monster im Universum‹ mit einer der faszinierendsten Konsequenzen von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie.
›Zwischen Wissen und Relevanz: Rationalitäten biomedizinischer Wissensproduktion‹ lautet der Vortrag, der am Samstag, den 29. Juni 2013, von Prof. Dr. Norbert W. Paul um 9.15 Uhr gehalten wird.
Dabei nimmt Norbert Paul die biomedizinische Wissensproduktion aus historisch-epistemologischer Perspektive in den Blick. Ziel ist es, Wege und Pfade hin zu einem vertieften Verständnis der ethischen und sozialen Dimensionen zu erkunden, die sich an den Schnittflächen von Lebenswissenschaften, Medizin und Gesellschaft ergeben.
Einladung zur Poetikdozentur von Jan Wagner
Im Rahmen der Mainzer Poetikdozentur hält der Berliner Lyriker Jan Wagner am Mittwoch, den 10. Juli 2013, ab 18 Uhr seinen öffentlichen Vortrag ›Der Poet als Maskenball. Über imaginäre Dichter‹.
Dabei folgt der Autor den Spuren fiktiver Poeten von Macphersons Ossian und Thomas Chattertons Rowley bis zu deren modernen Nachfahren, erwähnt aber auch jene, deren Schaffen nicht Mittel zum Zweck war, denen vielmehr aus rein ästhetischen oder – was nicht unbedingt zu trennen ist – existentiellen Gründen in die Welt geholfen wurde, wie Fernando Pessoa.
Zudem findet am Donnerstag, den 11. Juli 2013, von 14 bis 16 Uhr eine Lesung statt.
Wir laden Sie herzlich zu beiden Veranstaltungen ein, die im Philosophicum der Universität Mainz, Raum 01-471, stattfinden.
Der Eintritt ist frei.
Vizepräsident der Akademie Gernot Wilhelm erhielt Röntgen-Medaille
Prof. Dr. Gernot Wilhelm ist mit der Röntgen-Medaille, dem Wissenschaftspreis der Universität Würzburg, ausgezeichnet worden. Der Altorientalist lehrt und forscht seit 1988 an der Alma Julia.
Gernot Wilhelm ist seit 2000 Akademiemitglied. 2001 wurde er hier Vorsitzender der Kommission für den Alten Orient und Leiter des Projekts ›Hethitische Forschungen‹, das die Ausgrabungen in Hattuscha auswertet. Seit 2006 ist er zudem Vizepräsident der Akademie.
Online-Start für das Gluck-Werkverzeichnis
Ein digitales und thematisch-systematisches Verzeichnis sämtlicher Werke von Christoph Willibald Gluck ist jetzt für jedermann online zugänglich. ›GluckWV-online‹ ist unter der neugestalteten Website des Editionsprojektes ›Christoph Willibald Gluck. Sämtliche Werke‹ (GGA) www.gluck-gesamtausgabe.de zu finden.
Die Inhalte werden sukzessiv im ›GluckWV-online‹ erscheinen. Ziel ist die vollständige und systematische Auflistung aller Kompositionen von Gluck in sämtlichen Fassungen. Die italienischen Opere serie und Opernserenaden sind bereits erfasst.
Als Teil des Akademielangzeitvorhabens ›Gluck-Gesamtausgabe‹ stützt sich ›GluckWV-online‹ auf Ergebnisse jahrzehntelanger Forschung im Editionsprojekt. Neu ist, dass umfassende Informationen zum Komponisten Christoph Willibald Gluck und seinem Gesamtwerk in einem modernen Recherche-Tool zur Verfügung stehen.
Jenny Erpenbeck erhält den Joseph-Breitbach-Preis 2013
Die Jury des Joseph-Breitbach-Preises hat in ihrer Sitzung am 20. April 2013 Jenny Erpenbeck als diesjährige Preisträgerin benannt. Sie wird für ihr literarisches Gesamtwerk ausgezeichnet.
»Jenny Erpenbeck ist die Epikerin des Augenblicks, in dem aus den Zufällen einer Vita Schicksal wird«, so die Begründung der Jury. Man zeichne Jenny Erpenbeck aus für ein Werk, in dem sich künstlerische Wahrhaftigkeit mit hoher Formkunst, Sprachschönheit und einer Evokationskraft verbinde, die uns in jedem Augenblick zu Mitleidenden und Mitfühlenden mache, hieß es weiter.
Der Preis wird gemeinsam von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz und der Stiftung Joseph-Breitbach vergeben. Er ist mit 50.000 € dotiert und wird Jenny Erpenbeck am 20. September 2013 im Stadttheater Koblenz überreicht.
Ulrich Konrad erhält Deutschen Musikeditionspreis
Zum Jubiläumsjahr 2013 – Wagner wurde vor 200 Jahren geboren – hat der Würzburger Musikwissenschaftler Prof. Ulrich Konrad die Edition der Wagner-Oper ›Tristan und Isolde‹ in Zusammenarbeit mit dem Nationalarchiv der Richard-Wagner-Stiftung Bayreuth herausgegeben.
Nun ist die Edition unseres Akademiemitglieds mit dem Deutschen Musikeditionspreis ›Best Edition‹ ausgezeichnet worden. Das Werk sei »ein Muss für jeden Wagnerianer«, heißt es in der Begründung der Jury.
Neben der Gesamtpartitur enthält die Ausgabe den autographen Konzertschluss des Vorspiels sowie drei Blätter, die Wagner während der Niederschrift aussonderte und für Skizzen weiterverwendete. Darüber hinaus schildert Konrad in seinem ausführlichen Kommentar die Entstehungs- und Aufführungsgeschichte des Werkes, er beschreibt die äußere Beschaffenheit des Autographs und gibt Einblicke in den Wagner'schen Schreibkosmos.
Der Deutsche Musikeditionspreis ›Best Edition‹ wird vom DMV für herausragende Qualität bei Notenausgaben und Musikbüchern verliehen.
Positive Reaktionen nach der Pressekonferenz von ›Forschungskontinuität und Kontinuitätsforschung‹
Am Mittwoch, den 17. April 2013, wurde das junge Akademieprojekt ›Forschungskontinuität und Kontinuitätsforschung. Siedlungsarchäologische Grundlagenforschung zur Eisenzeit im Baltikum‹ bei einer Pressekonferenz im Neuen Museum in Berlin vorgestellt.
In dem gemeinsamen Vorhaben betreiben das Museum für Vor- und Frühgeschichte Berlin (MVF) und das Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie Schleswig (ZBSA) seit 2012 Siedlungsforschungen für das Gebiet des ehemaligen Ostpreußens. Das auf 18 Jahre angelegte Projekt wird von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz betreut und aus Mitteln des Akademienprogramms finanziert.
Ein zentraler Punkt des Projektes, der bei der Pressekonferenz detailliert erläutert wurde, ist die Rekonstruktion der vor- und frühgeschichtlichen Sammlung des Prussia-Museums im ehemaligen Königsberg. Bis 1945 beherbergte das ostpreußische Museum Hunderttausende Objekte aus der Steinzeit bis in das Mittelalter. Infolge des Krieges wurden sie zerstreut und z.T. zerstört und so glaubte man die Sammlung lange verloren. Nun will man die Zusammenhänge im Rahmen des o. g. Akademieprojektes aber umfassend rekonstruieren.
Auf diesen Versuch reagiert die Presse sehr positiv. So bezeichnet Berthold Seewald das Vorhaben in der ›Welt‹ z. B. als »Sensation« und er hebt die »politische Wirkungsmacht der Archäologie« hervor, die von dieser internationalen Wissenschaftsarbeit ausgehen könne (s. Artikel ›Königsbergs Prussia-Schätze werden rekonstruiert‹).
Das Augustinus-Lexikon hat ein weiteres Etappenziel erreicht

- Augustinerprior Peter Reinl, Prof. Dr. Volker Henning Drecoll, Prof. em. Dr. Wolfgang Hübner, Prof. Dr. Martin Klöckener, Bischof em. Prof. Dr. Paul-Werner Scheele, Provinzial Alfons Tony, Dr. Adolf Bauer, PD DDr. Christof Müller, Prof. Dr. Wolfgang Rother (Schwabe), Prof. Dr. Cornelius Mayer, Dr. Andreas E.J. Grote und Prof. Dr. Dieter Salch (v.l.n.r.).
Am 22. März 2013 konnte das internationale und interdisziplinäre Forschungsprojekt Augustinus-Lexikon (AL) einen weiteren Doppelfaszikel präsentieren: Mit AL 4,1/2 wurde der erste Teil von Band 4 der Öffentlichkeit vorgestellt. Er enthält auf 320 Spalten insgesamt 69 Artikel zu den lateinischen Stichworten von »Meritum« (das Verdienst) bis »Optatus« (ein Bischof der nordafrikanischen Stadt Mileve). Das von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz betreute Vorhaben erscheint im Basler Wissenschaftsverlag Schwabe.
Hermann Parzinger erhält den ›Sibylle Kalkhof-Rose Akademie-Preis für Geisteswissenschaften‹

- Foto: Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Der Prähistoriker und Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Hermann Parzinger ist der erste Preisträger des mit 25.000 Euro dotierten ›Sibylle Kalkhof-Rose Akademie-Preises für Geisteswissenschaften‹. Der Preis wird von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz vergeben, an der die ›Walter und Sibylle Kalkhof-Rose-Stiftung‹ angesiedelt ist.
Wie der Vorstand der Stiftung mitteilte, soll mit Parzinger ein Gelehrter gewürdigt werden, der sein Fachgebiet, die Vor- und Frühgeschichte, und hier insbesondere die eurasische Archäologie, nachdrücklich geprägt hat und sich darüber hinaus als Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts und anschließend als Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz hohes Ansehen erworben hat.
Der Preis soll künftig alle zwei Jahre in Mainz an herausragende Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler aus dem gesamten Spektrum der Geisteswissenschaften für ihr Lebenswerk vergeben werden.
Die Verleihung findet am 6. September 2013 in der Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz statt. Hierzu ergeht noch eine gesonderte Einladung.






