2012


 

 


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Sommer 2012


 

 

 

 

 

März 2012


 

 

 

Oktober 2011


 

 

 

 

 

September 2011


 

 

 

 

 

2011


 

 

 

 

2011


 

 

 

 

2011


 

 

 

 

 

 

 

2010


 

 

 

 

 

2010


 

 

 

 

2009


 

 

 

 

2009


 

 

 

 

2008


Band 2 der Edition ist erschienen

Unter dem Titel "Der Adiaphoristische Streit (1548-1560)" erschien im Winter 2012 Band 2 der Editionsreihe im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht. Auf 1013 Seiten wird in 11 Streitschriften die Bedeutung von kirchlichen Zeremonien und Bräuchen thematisiert und die Frage erörtert, ob weltliche Obrigkeiten die Befugnis haben, in liturgischen und dogmatischen Fragen Vorschriften zu erlassen. Erstmals wird das "Leipziger Interim", die durch Flacius und Gallus kommentierte Ausgabe der Leipziger Landtagsvorlage, sowie das "Magdeburger Bekenntnis" und Pfeffingers "Gründlicher und wahrhaftiger Bericht" in einer kritisch editerten Form präsentiert.

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Pruning the Vines, Plowing Up the Vineyard

Der Reformationshistoriker Scott Hendrix vertrat die Auffassung, dass die verschiedenen Reformationsbewegungen eine wesentliche Gemeinsamkeit hatten: Es waren alles Versuche, das Europa des sechzehnten Jahrhunderts weiter zu christianisieren. Während die frühere Forschung vor allem die theologischen Unterschiede und Streitigkeiten unter den Reformatoren hervorhob, sah Hendrix einen grundlegenden Zusammenhalt durch das gemeinsame Ziel der Christianisierung.

In dem 2012 erschienenen Sammelband „The Reformation as Christianization“ soll der Nutzen dieser Christianisierungs-These geprüft werden. Er enthält auch einen Beitrag von Irene Dingel unter dem Titel „Pruning the Vines, Plowing Up the Vineyard: The Sixteenth-Century Culture of Controversy between Disputation and Polemic“.

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Die kleine Herde der 7000

Matthias Flacius Illyricus (1520-1575) war ein umfassend gebildeter Theologe und Gelehrter, aber auch einer der streitbarsten Vertreter des strengen Luthertums. Er hat zu fast allen nachinterimistischen Kontroversen Stellung genommen und großen Einfluss auf die Prozesse gehabt, sie zur lutherischen Bekenntnisbildung führten. Der Gestalt des Flacius und seiner Wirkung widmete sich die ‚3rd International Conference on Matthias Flacius Illyricus‘ am 22.-24. April 2010 in Labin in Kroatien (http://www.flacius.net/), auf der auch Vera v. der Osten-Sacken vorgetragen hat.

Im Sommer 2012 erscheint der Tagungsband zu diesem internationalen Symposium. Der darin enthaltene Beitrag von Vera v. der Osten-Sacken trägt den Titel „Die kleine Herde der 7000 - Die aufrechten Bekenner in M. Flacius Illyricus konzeptionellen Beiträgen zur Neuformulierung der Kirchengeschichte aus protestantischer Sicht".

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Autorität und Identität

Voraussichtlich im März 2012 wird der Band "Georg Rörer (1492–1557). Der Chronist der Wittenberger Reformation" hrsg. von Stefan Michel und Christian Speer als Band 15 der Leipziger Reihe 'Leucorea-Studien' erscheinen. Er dokumentiert die Ergebnisse einer Tagung aus dem Jahr 2010, die den Sammler und seine Sammlung in den Mittelpunkt stellte.

Der Band enthält auch einen Beitrag von Johannes Hund unter dem Titel "Autorität und Identität. Die Bedeutung Luthers in den nachinterimistischen Streitkreisen im Bereich der Wittenberger Reformation."

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Amsdorff und das Interim

Nikolaus von Amsdorff (1483-1565), ein enger Freund Luthers und der erste evangelische Bischof von Naumburg-Zeitz, setzte sich in den innerprotestantischen Streitigkeiten, die das Interim auslöste, energisch für die Bewahrung des reformatorischen Erbes ein.

E. O. Reicherts Standardwerk, das eine Edition von 16 meist handschriftlich überlieferten Texten Amsdorffs aus den Jahren 1546-1558 enthält, lässt Amsdorffs Position deutlich hervortreten. Es war bislang nur maschinenschriftlich greifbar. Hans-Otto Schneider hat es um bibliographische Notizen und ein dreiteiliges Register ergänzt und erstmals im Druck vorgelegt.

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Flacius gegen Melanchthon: ‚Des Herrgotts Kanzlei‘ und der Kampf gegen das Interim.

Im September 2011 erschien der Band „Ringen um die Wahrheit. Gewissenskonflikte in der Christentumsgeschichte“, herausgegeben von Mariano Delgado, Volker Leppin und David Neuhold als Band 15 der Stuttgarter Reihe Studien zur christlichen Religions und Kulturgeschichte.

Dieser Band enthält auch einen Aufsatz von Henning P. Jürgens unter dem Titel „Flacius gegen Melanchthon: ‚Des Herrgotts Kanzlei‘ und der Kampf gegen das Interim“. Er betrachtet die Auseinandersetzung zwischen Philipp Melanchthon und Matthias Flacius Illyricus um den rechten Umgang mit dem kaiserlichen Religionsgesetz von 1548.

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Kryptocalvinismus oder Kryptophilippismus?

2011 erschien der Band „Philipp Melanchthon: Lehrer Deutschlands, Reformator Europas“ hrsg. von Irene Dingel und Armin Kohnle als Band 13 der Leipziger Reihe 'Leucorea-Studien'. Er dokumentiert die Ergebnisse der IX. Wittenberger Frühjahrstagung zur Geschichte der Reformation im Jahr 2010. Aus Anlass der 450. Wiederkehr des Todestages von Philipp Melanchthon (1497–1560) stellte die Tagung Melanchthons Bedeutung für Europa in den Mittelpunkt.

Der Band enthält auch einen Beitrag von Johannes Hund unter dem Titel „Kryptocalvinismus oder Kryptophilippismus? Die Wittenberger Abendmahlslehre und Christologie in den Jahren 1567–1574“.

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Preußen und die nachinterimistischen Streitigkeiten

Das Historische Institut (Osteuropäische Geschichte) der Universität Gießen veranstaltete im September 2009 internationale Tagung „Religionsgeschichte des Preußenlandes in der Frühen Neuzeit. Eine ostmitteleuropäische Region als Drehscheibe religiöser Kommunikation“ in Elbląg (Elbing). Auf dieser Tagung hat Henning P. Jürgens einen Vortrag über "Die Beteiligung der beiden Preußen an den nachinterimistischen Streitigkeiten" gehalten. Sein Beitrag wurde 2011 in der "Zeitschrift für die Geschichte und Altertumskunde Ermlands" publiziert.

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Pamphlets in the theological debates of the later sixteenth century: The Mainz editorial project »Controversia et Confessio«

Im November 2009 veranstalteten Malcolm Walsby und Graeme Kemp an der University of St Andrews die Tagung "The book triumphant: the book in the second century of print, 1540-1640". St Andrews:, 09.09.2009-11.09.2009 “ zur Geschichte des Buches. Auf dieser Tagung stellten Johannes Hund und Henning P. Jürgens das Mainzer Editionsprojekt ‚Controversia et Confessio‘ vor.
2011 erschien der Tagungsband, unter dem leicht abgewandelten Titel: The Book Triumphant. Print in Transition in the Sixteenth and Seventeenth Centuries, herausgegeben von Malcolm Walsby und Graeme Kemp, als Bd 15 der Leidener Reihe ‚Library of the written word‘.
Dieser Band enthält auch den Beitrag von Johannes Hund und Henning P. Jürgens, Pamphlets in the theological debates of the later sixteenth century: The Mainz editorial project »Controversia et Confessio«.

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Controversia & Confessio, Band 1: Reaktionen auf das Interim. Der Interimistische Streit (1548-1549)

Unter dem Titel "Reaktionen auf das Interim. Der Interimistische Streit (1548-1549)" erschien im Juli 2010 Band 1 der Editionsreihe im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht. Auf 1040 Seiten wird durch 17 Streitschriften, 5 Lieder und 4 Korrespondenzstücke der Umgang mit dem kaiserlichen Religionsgesetz von 1548 anschaulich. Neben den Schriften und Liedern von Melanchthon, Flacius, Amsdorf, Alber u.a. protestantischen Autoren wird auch eine, das Interim verteidigende Schrift Witzels geboten. Durch die Briefe wird die Unterschiedlichkeit der Reaktionen dadurch zusätzlich komplettiert, dass hier unter anderem der Umgang der Mansfelder Grafen mit dem Interim in ihrem diplomatischen Verkehr mit dem Kaiser behandelt wird.

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Streit um das theologische Erbe Martin Luthers

2010 erschien Band 76 des von Albrecht Beutel und Michael Beyer herausgegebenen Lutherjahrbuchs. Der Band einen Seminarbericht Irene Dingels vom XI. Internationaler Kongress für Lutherforschung in Canoas/Brasilien, 21.-27. Juli 2007 unter dem Titel "Streit um das theologische Erbe Martin Luthers".

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„Controversia et Confessio“

2009 erschien Band 80 der norwegischen Tidsskrift for Teologi og Kirke. In einem englischsprachigen Beitrag in diesem Band stellt Irene Dingel das Mainzer Editionsprojekt "Controversia et Confessio" vor und setzt es in den Kontext der nachreformatorischen Kontroverskultur.

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Caritas christiana und Bekenntnistreue

2009 gab Matthieu Arnold den Sammelband "Johannes Sturm (1507-1589). Rhetor, Pädagoge und Diplomat" heraus. In ihrem Beitrag zu diesem Band nimmt Irene Dingel den Einsatz des Humanisten und Straßburger Schulgründers für die Einheit des Protestantismus in den Auseinandersetzungen um die lutherische Konkordienformel in den Blick.

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Controversia et Confessio, Band 8: Die Debatte um die Wittenberger Christologie und Abendmahlslehre (1570–1574)

Der Band 8 der Reihe »Controversia et Confessio« thematisiert die Debatte um die Wittenberger Abendmahlslehre und Christologie, welche zwischen 1570/71 und 1574 in öffentlichen Drucken ausgetragen wurde. Er legt erstmals eine repräsentative Auswahl der in diesem Kontext erschienenen Texte vor. Die hier gebotenen Stücke stellen entscheidende Meilensteine und Schnittstellen auf dem Weg zu einer theologisch-konfessionellen Lehrbildung dar. Diese gewann im Zuge öffentlich ausgetragener Kontroversen Konturen und wurde zugleich durch die historischen Rahmenbedingungen in Politik und Gesellschaft entscheidend beeinflusst.

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