Qualifizierung

Die Akademie hat sich insbesondere der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses verschrieben. Die unterschiedlichen Handlungsfelder unterstützen Studierende, Promovierende sowie Habilitierende auf ihrem wissenschaftlichen Werdegang.

Integration des wissenschaftlichen Nachwuchses in die Akademie

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Foto: Sven Paustian

2016 hat die Akademie die ›Junge Akademie‹ gegründet, in der Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in Anerkennung ihrer bisherigen herausragenden wissenschaftlichen und künstlerischen Leistungen für die Dauer von vier Jahren aufgenommen werden. Die Mitgliedschaft in der Jungen Akademie unterstützt sie bei der Weiterverfolgung ihrer wissenschaftlichen Laufbahn und bietet ihnen die Möglichkeit, ihr wissenschaftliches Netzwerk unter dem Zeichen der Interdisziplinarität zu erweitern.

Neue Karrierewege im Akademienprogramm

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Das Akademienprogramm ist das größte geisteswissenschaftliche Forschungsprogramm in Deutschland. Die Mainzer Akademie betreut derzeit über 30 Projekte mit einer Laufzeit von bis zu 25 Jahren. Die Nachwuchsförderung ist im Akademienprogramm strukturell integriert und bietet verschiedene Möglichkeiten zur Weiterqualifizierung. Das Ziel ist es, hochqualifizierte junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Vorhaben des Akademienprogramms zu gewinnen und ihnen innerhalb und außerhalb des Akademienprogramms berufliche Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten zu geben. Um dieses Ziel zu erreichen hat die Akademie Akademieprofessuren und Promotionsstipendien eingerichtet und stärkt damit gleichzeitig die Vernetzung mit der Universitätsforschung.

Die Akademieprofessuren sind ein Bindeglied zwischen der Forschung im Akademieprojekt und der Lehre an der Universität und eröffnen parallele spätere Karrieremöglichkeiten im Hochschulbereich. Die Promotionsförderung setzt weitere Impulse für das Akademienprogramm: im Rahmen einer solchen Förderung können sowohl spezifische Fragestellungen aus den einzelnen Vorhaben als auch übergreifende Themenstellungen, die einen breiteren Fokus aufweisen, wissenschaftlich vertieft werden. Für die berufliche Orientierung nach dem Masterabschluss und vor der Promotion bietet die Akademie Traineestellen im Akademienprogramm an. Es handelt sich dabei um eine fachwissenschaftliche, wissenschaftsorganisatorische und qualifizierende Weiterbildung.

Schon während dem Studium können Studierende im Rahmen von Praktika einen Einblick in die Arbeit der Akademie erhalten. Die Akademie beschäftigt zudem zahlreiche Studierende als wissenschaftliche Hilfskräfte, die die Möglichkeit haben erste berufliche Erfahrungen zu sammeln und im Umfeld eines Projektes ihre Abschlussarbeiten zu verfassen.

Preise für wissenschaftlichen Nachwuchs

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Foto: Astrid Garth

Die Akademie vergibt verschiedene Preise und Auszeichnungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Der Sibylle Kalkhof-Rose Akademie-Preis für Geisteswissenschaften wird alle zwei Jahre an herausragende Wissenschaftlerinenn oder -wissenschaftler aus dem gesamten Spektrum der Geisteswissenschaften vergeben. Im Bereich der Naturwissenschaften wird alle zwei Jahre der von der Sibylle Kalkhof-Rose gestiftete Walter Kalkhof-Rose-Gedächtnispreis verliehen. Speziell im Bereich Romanistik vergibt die Kurt-Ringger-Stiftung einen Preis für eine exzellente Dissertationen oder Habilitationsschriften aus dem Bereich der romanistischen Sprach-, Literatur- oder Kulturwissenschaft aus. Für eine originelle Dissertation oder Forschungsarbeit (z.B. Habilitation, kumulative Dissertationen und Habilitationen eingeschlossen) aus dem Bereich der Geographie, Landschaftsökologie und Hochgebirgsforschung – lobt die Wilhelm Lauer Stiftung einen Preis aus. Der auf eine Stiftung zurückgehende Förderpreis Biodiversität wird an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler verliehen, die eine herausragende Examensarbeit auf dem Gebiet der Biodiversitätsforschung vorgelegt haben.